Pfarrerdatenbank
Es gibt 20 Pfarrer in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben J beginnen.
Jacob, Gustav Friedrich Heinrich
6.11.1751 Breitenheim/Glan - 11.4.1806 Kaiserslautern; Hausmeister des Zuchthauses Kaiserslautern; °° am 27.3.1785 mit Katharina Elisabeth Lander (*26.7.1765 Saarbrücken - 17.1.1841 Kirchheimbolanden); Vater von Pfarrer Johann Philipp Christian Jacob(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 210 Anm. zu Nr. 2416 iVm abweichende Angabe zur Ehefrau: NN: Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben I und J; in: Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 120; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 91).
Jacob, Johann Philipp Christian
21.9.1792 Kaiserslautern - 23.10.1856 Böchingen; Sohn von Gustav Friedrich Heinrich *Jacob und Katharina Elisabeth Lander; 4 JU. Gymnasium Grünstadt, 31.10.1810 imm. Straßburg; 1/2 J. Studium Gießen; 23.8.1813 Ex., AJ. 1813; 19.3.1814/22 lutherischer Pfarrer Niederkirchen bei Kaiserslautern, 5.4.1822/33 Wolfstein, 1.9.1833/43 Oggersheim, 14.10.1843/56 Böchingen; 1. °° am 16.11.1815 in Mittelbrunn mit der Pfarrerstochter Louise *Leonhard († 1824 Wolfstein); 2. °° Sophie *Graf (Tochter des Kirchenrats *Graf) aus Worms(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 210 Anm. zu Nr. 2416 iVm mit abweichender Angabe zur Mutter: NN: Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben I und J; in: Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 120; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 91).
Jacobi, Matthias
um 1562 Neuleiningen - † nicht vor 26.11.1633; Stud. Heidelberg und Straßburg; Magister; ca. 1578/86 Pfarrer in Achenheim (11 km westlich von Straßburg);1587/90 luth. Präz. und Pfarrer Höningen; 1590/1633 Pfarrer Herxheim/Bg. - Leistadt; °° mit der Pfarrerstochter NN. Maurus (Tochter von Pfarrer Matthias Maurus); Vater von Pfarrer Matthias Cleophas *Jacobi(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 210 Nr. 2419 iVm NN: Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben I und J; in: Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 120; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 91).
Jacobi, Matthias Cleophas
um 1595 Herxheim/Bg. - 25.3.1640 Dürkheim; Sohn des Pfarrers und Magisters Matthias *Jacobi und NN. Maurus; 1606 Schule Höningen; Stud u. 1610 Magister Straßburg; 1615/16 (bis 1621?); luth. Präz. und Pfarrer Höningen; 1622/40 Sup. Dürkheim I; °° mit Elisabeth N. (erwähnt 1634; verh. in 2. Ehe am 19.11.1644 mit Pfarrer Nikolaus Saur)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 210 Nr. 2420 iVm NN: Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben I und J; in: Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 120 Nr. 2420; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 91).
Jäger (Venator), Christoph
1594 Pfarrer in Weingarten; Vater von Balthasar *Venator(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 211 Nr. 2424).
Jegen, Hans
aus Enkirch / Mosel; Sohn von Ruprecht Jegenius und Helene Wehr; Bruder von Pfarrer (Johann) Kaspar Jegenius; Schneider in Trier; er kam in Schwierigkeiten mit der kurfürstlichen Regierung in Trier und flüchtete nach Zweibrücken; Vater von Pfarrer Philipp Jegenius(vgl. Schmidt, Fritz Otto: Von alten Zweibrücker Familien; in: Pfälz. Fam.- und Wappenkunde 1956 S. 74; in: Bibliothek Ref, Archiv 3: Kleine Beiträge Nr. 50: Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 212 Anm. zu Nr. 2441).
Jegenius, Johann Gallus
geboren in Großbundenbach - 1637; Sohn von Pfarrer Kaspar Jegenius und NN. Hamann; Bruder von Magister Johann Jakob Jegenius; 7 Jahre Stip. Hornbach; 1597 Kollab. Zweibrücken; 1597-1598 Schulmeister Annweiler, 1598-1604 Diakon Baumholder; 22.5.1604-1606 Pfarrer Siebeldingen; 1606-1632 Barbelroth; gestorben 1637 auf einer Reise in die Schweiz in Nidda; °° 1598 mit Katharina NN.; Vater ++++
Jegenius, Johann Jakob
Sohn von Pfarrer Kaspar *Jegenius und NN. Hamann; Bruder von Pfarrer Johann Gallus *Jegenius; 15.10.1604 Stip. Hornbach 24.11.1612 imm. Heidelberg; Magisterexamen 1614 in Heidelberg(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 212 Anm. zu Nr. 2439).
Jegenius, Kaspar
auch Johann Kaspar; um 1552 Trier - 31.7.1607 Bergzabern; Sohn von Ruprecht Jegenius und Helene Wehr; Bruder des Schneiders Hans *Jegen; 11.5.1568-1573 Stip. Hornbach; 2.4.1573/74 imm. Wittenberg; 1578-11578 lutherischer Pfarrer Großbundenbach; 1578-1588 Pfarrer und zugleich 1584-1588 Schulmeister in Kleeburg / Elsaß; 1588 Verwalter Diakon Bergzabern; 1589-1606 Pfarrer Drusweiler; 1606/1607 Inspektor Bergzabern; °° 1575 in Horbach mit NN. Hamann; Vater von Johann Jakob Jegenius und Pfarrer Johann Gallus Jegenius(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 212 Nr. 2439); nach älterer Auffassung ist die Verwandtschaft zu Pfarrer Philipp Jegenius noch nicht geklärt(vgl. Schmidt, Fritz Otto: Von alten Zweibrücker Familien; in: Pfälz. Fam.- und Wappenkunde 1956 S. 75), der jedoch sein Neffe ist.
Jegenius, Philipp
um 1588 Trier - 4.12.1637 Zweibrücken; Sohn des Schneiders Hans Jegen; mit dem Eltern nach Zweibrücken geflohen; 8.10.1601-1608 Stip. Hornbach; 1608/1609 Kollab. Bergzabern; 1610 imm. und am 20.12.1613 imm. Heidelberg; 1614-1631 Präz. und Pädag. Gymnasium Hornbach; 1631-1636 Zweibrücken; 1633-1635 Prof. Gymnasium Zweibrücken; 1636-1637 Pfarrer Zweibrücken; °° 1617 in Zweibrücken mit Katharina Margarethe *Lammersdorff(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 212 Nr. 2441).
Jegenius, Ruprecht
† vor 1566 Enkirch / Mosel; Schulmeister in Enkirch; °° mit Helene Wehr; Vater von Pfarrer (Johann) Kaspar Jegenius(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 212 Nr. 2439) und des Schneiders Hans Jegen(vgl. Schmidt, Fritz Otto: Von alten Zweibrücker Familien; in: Pfälz. Fam.- und Wappenkunde 1956 S. 74; in: Bibliothek Ref, Archiv 3: Kleine Beiträge Nr. 50).
Joseph, Johann Carl
um 1744 reformierter Pfarrer in Weilerbach; Sohn des Pfarrers Jacob Joseph aus Dallau (in. 2. Ehe verheiratet mit Susanna Maria der Stiefmutter des Pfarrer Johann Carl Joseph); °° mit Maria Elisabetha Juliana Fiedt aus Weingarth; Vater der NN. Joseph(vgl. Seiter, Monika und Friedrich Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 32) und erneut Vater am 1.12.1744(vgl. Seiter, a.a.O., S. 35); Vater des Görg Friedrich Jacob Joseph (* 10.6.1746 Weilerbach)(vgl. Seiter, a.a.O., S. 38).
Joss, Johannes (2456)
aus Worms; 9.5.1676/86 luth Pfarrer in Kleinbockenheim; 1586 ff. Inspektor in Kirchheimbolanden(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 214 Nr. 2457).Urkunden/Literatur:- luth KB Großbockenheim 4, Bl. 238, n.p.: „Verzeichnis dero selig Verstorbenen auß hiesiger Kleinbockenheimer Gemein derer Leichenzug von Mir Joh. Jossen p.T. Pastore alhier gehalten worden“, 1676
Jost, Charlotte*
°° mit Wilhelm E. Eller; Mutter des Pfarrers Wilhelm Eller (1840-1908)(vgl. Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Nr. 1108).
Jost, Johann Conrad
um 1734 luth. „Hauß-Schulmeister auf dem herschaftl: Lindelbronner Hof“; °° mit Anna Margretha NN.; Vater des Johann Georg Jost (geb. 15.2.1731 Lindelbronner Hof, ~ 16.2.1734)(vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 66-67).
Jung, Balthasar
um 1729 Pfarrer in Münchweiler / Alsenz(vgl. Busch, Egon: Wandel und Verschiebung im bäuerlichen Besitztum von Münchweiler (Alsenz); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 20).
Jung, Johannes
um 1673 reformierter Schuldiener in Großkarlbach; Vater der Maria Anna Elisabeth Jung (verh. am 30.1.1673 mit dem reformierten Lehrer in Weisenheim / Sand Bernhard Geibelius)(vgl. Koch: Das protestantische Schulwesen in Weisenheim am Sand (1658-1918); in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1994, S. 179 ff).
Jung, Reinhard
Amtmann in Diemeringen; °° mit Katharina Eychhorn; Vater der Margarethe Jung (verh. am 9.6.1590 mit Pfarrer Dr. Philipp Michael *Beuther)(vgl. Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 30 Anm. zu Nr. 350) und der Johanna Eva Jung (verh. am 21.8.1581 mit Pfarrer Kaspar *Hilspach)(vgl. Biundo, a.a.O., S. 192 Anm. zu Nr. 2198).
Jungnitius, Johannes
geboren in Breslau; † 1588 Heidelberg; er kam 1571 nach Heidelberg; hier war er an der Universität Heidelberg Professor für Physik; ab 1575 Professor für Physik am Casimiranum in Neustadt; später wieder Professor in Heidelberg für Logik; Vater des Rektors Christoph Jungnitius am Gymnasium in Neustadt(vgl. Breith, Gustav: Die Neustadter Hochschule (Collegium Casimirianum), in: Pfälzer Heimat 1978, S. 88); seine Schwester Adelheid Jungnitz († vor 1587) war mit dem Professor am Casimiranum Lambert Ludolf Pithoppeus verheiratet (vgl Benrath, Gustav Adolf: Das Casimiranum, die reformierte Hohe Schule in Neustadt an der Haardt (1578-1584); in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1991, S. 43; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 88).
Jungwirth (Neoxenius), Georg Wilhelm (2502)
geboren um 1576 in Altenkirchen (Sayn) - † 18.7.1626 Neuwied; Lat. Schule Altenkirchen, 1588/91 Pädagogium; 1592 imm. Herborn; 221.5.1593 imm. u. 1595 stud. theol. Heidelberg; 1596/99 ref. Diakon Bergzabern, 1599/1603 Pfarrer in Barbelroth, 1603/05 Superintendent Bergzabern, 1605/12 Pfarrer Altenkirchen (Sayn), 1612/26 Feldkirchen (Krs. Neuwied) (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 217-218 Nr. 2502).Er nahm den gräzisierten Namen Neoxenius / Neoxenos an: Jungwirth war von 1596-1599 reformierter Diakon in Bergzabern, dann bis 1603 Pfarrer in Barbelroth, anschließend von 1603-1605 Superintendent in Bergzabern. Er ist vermutlich der Schwager des Pfarrers Martin *Gebertshagen, der mit Gertrud Neoxena seit 9.1.1599 verheiratet war(vgl. Reinwald, Ignaz: Ein neu aufgefundener Einblattdruck des Zweibrücker Buchdruckers Kaspar Wittel von 1599; in: Pfälzer Heimat 1977, S. 88). Verfasser der *Gravamina'; in diesen schildert Neoxenos die religiösen Zustände in seiner Gemeinde, aber auch im ganzen Amt Neukastel. Zunächst beklagt er die "sehr große Ungleichheit bei den Ministern" (= Pfarrern), wie sie den Katechismus lehren. Die Unterlassung der Wochenpredigten in vielen Dörfern sieht er einerseits "im Unfleiß der Zuhörer", andererseits aber auch in der mangelhaften Unterstützung der staatlichen Behörden begründet, da die "Schultheiß ihr Ampt nicht tun". Die Unsicherheit in Glaubensfragen und die Mißstimmung der Bevölkerung erklärt mit den unterschiedlichen Verhältnissen in den benachbarten kurpfälzischen Gebieten. So werde im nahen Billigheim, das zur Kurpfalz gehörte, der monatliche Beettag am Freitag gehalten. Neoxenos fordert daher, man solle sich für einen gemeinsamen Tag entschließen. Er wünscht darüber hinaus, die herrschaftliche Verwaltung solle sich kraft ihrer Polizeiordnung stärker dafür einsetzen, daß diese gottesdienstliche Einrichtung von allen geachtet werde(vgl. Fendler: Die kirchlichen Verhältnisse in dem pfalz-zweibrückischen Amt Neukastel im 16. Jahrhundert; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, 93. Band 1985, S. 196).°° mit Katharina NN.; Vater von Hans Philipp Jungwirth (geb. 1610 Barbelroth) und Margarethe Jungwirth (geb. 1601 Barbelroth)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 217-218 Nr. 2502).Litera K
