Pfarrerdatenbank
Es gibt 115 Pfarrer in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben G beginnen.
Garshagen, Johann Peter (1480)
aus Elberfeld - † 30.12.1697 Kamen/Westfalen im Alter v. 59 J.; 23.2.1660 imm. Groningen, 26.7.1663/70 ref. Pfarrer Konken (mit Quirnbach und Niederkirchen i. O), 1670/73 Gevelsberg bei Barmen, 1673/97 Kamen/Westfalen (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 129 Nr. 1480).°° 1666 seine Magd Helene Ruppersbruch (1666: „hic ancillam duxit impraegnatam, cunc rei tamen veniam accepit“). Kinder in Konken getauft: Maria Catharina (~ 8.7.1666), Johannes Caspar (~ 15.1.1668), Johann Henrich (~ 27.7.1669)(vgl. ref. KB Konken1, S. 5, 8 und 12; vgl. Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129).
Gauss (Gausius), Johann Peter (1498)
aus Speyer - † 1644 Speyer(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1498); S. d. Speyerer Ratsherrn Gauß [Anm.: wohl Daniel Gauß; vgl. zu diesem LA Speyer Best. E6 Nr. 2556](vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 170 Nr. 1498), Bruder der Anna Margretha Gauß (°° mit dem Speyerer Pfarrer Joachim Becherer [249])(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 170 Nr. 1498).23.5.1604 im. Tübingen; 10.2.1606 imm. Heidelberg; 22.9.1609/11 ref. Pfarrer in Rothenberg/Hessen, 24.4.1611/17 Schlierbach bei Lindenfels; luth. geworden; 1617/23 luth. Pfarrer in Lauterecken; 1631/32 Diakon, 1632/44 (†) Pfarrer St. Augustin in Speyer(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1498).Kuby(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 170 Nr. 1498) schreibt: „Er kann nicht bis 1617 in Schlierbach gewesen sein, denn seine Familie lebte bereits 1613 in Lauterecken, wo zwischen Oktober 1613 und Februar 1614 seine Tochter Anna Margreth getauft wurde, während der Vater in Rothau im Steintal war. Dort war 1589 durch Pfalzgraf Georg Hans von Veldenz die Reformation durchgeführt worden. Erst im Jahre 1616 wurden die acht Dörfer des Steintals auf zwei Pfarreien aufgeteilt(vgl. Bopp: Die ev. Gemeinden im Elsaß, Neustadt a.d. Aisch 1963, S. 99). Kein Wunder also, daß man dort dienstliche Aushilfe gebrauchen konnte. So ging Gauss von Michaelis 1613 bis Fastnacht 1614 und im August nochmals für ein Jahr ins Steintal“.Im luth KB Lauterecken lautet ein Eintrag (Anm.: gefertigt v. Pfarrer Gauss) im Taufregister aus d. Jahr 1613(vgl.. luth. KB Lauterecken 2, Bl. 33, Bild 38): „Hie mangeln etliche [Einträge], Auch meine Tochter Anna Margreth selbst, weil sie von Herr Casparn [Anm.: Pfarrer Caspar Crato (833)], als ich 20.Woch von Michaelis 1613 bis Fasnacht … zu Rotau im Steinthal gewesen, getauft word, dessen Catalogum er noch zur Zeit mir nicht zugestellt“. Und weiter heißt es(vgl.. luth. KB Lauterecken 2, Bl. 33, Bild 38): „Anno 1614 von Johann Petro Gaußen Pfarrern, getauft worden“.Im luth. KB Lauterecken heißt es zu ihm(vgl. luth KB Lauterecken 4, S. 2): „Diesem [Anm.: „Pfarrer Peter Johannes Corvinus .., in Annum 1613 da er zur Pfarr Brombach befördert worden“) erfolgte Herr Johann Gausig An: 1614 … und kam bey Speier An: 1624“. Im luth. KB Lauterecken heißt es zu ihm ebenfalls(vgl. luth KB Lauterecken 4, S. 4): „1614 wurde Pfarrer … Hl Petrus Gausius … und kam ao 1623 bey Speier. Dieser hat die Pfarr etl. Jahr allein versehen[,] nachgehends aber sind ihme zu Diaconus getreten, alß ...“. Zum Grund seines Wegganges heißt es weiter: „geriethe mit Wolders dem Landschreiber in Feindschaft, mußte ihm aus dem Aug gehen und kam ao 1623 bey Speyer“.°° mit Elisabeth Geyel(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1498; vgl. Zimmermann: Rotes Buch S. 37, 103; vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, S. 326); seine Ehefrau Anna Elisabeth Geyel muß er schon vor 1612 geheiratet haben, denn als der älteste Sohn Johann Jakob Gauss am 16.8.1616 starb wurde sein Alter mit 4 J., 14 W. und 2 T. angegeben(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 170 Nr. 1498; vgl. luth. KB Lauterecken 2, Bl. 70). Vater auch der o.g. Tochter Anna Margretha Gauss (geb. zw. Oktober 1613 und Februar 1614, der Taufeintrag fehlt im luth. KB Lauterecken 2 [vgl..Hinweis im luth. KB Lauterecken 2, Bl. 33, Bild 38]; sie war am 18.5.1634 in der Predigerkirche in Speyer als Taufpatin bei Anna Margaretha Brach [vgl. Görtz: Reichskammergerichtspersonal, a.a.O., S. 296]), der Barbara Ottilia Gauss (geb. 18.7.1615 Lauterecken; ~ 25.7.1615 Lauterecken(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 170 Nr. 1498) und der Anna Elisabeth Gauss (geb. 6.8.1621 Lauterecken)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1498).
Geib, Johann Adam (1506)
21.12.1683 Rehborn - † 13.4.1719 Rehborn; Sohn des Rehborner Schultheißen Johannes *Geib und Anna Barbara Hertel; imm. Marburg 16.5.1713; 27.10.1708/1719 (†) ref. Pfarrer in Rehborn(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr.1506).°° 8.8.1713 mit Anna Elisabeth *Ochsner (T. v. Pfarrer Joh. Daniel Ochsner [geb. 1654, Pfarrer Alterswyl Züricher Gebiet, 1685 Präz. V. Klasse Pädag. Heidelberg, 1696/1719 {†} Konrektor Kreuznach]). Vater des Pfarrers Johann Daniel *Geib(vgl. Burghardt, Paul: Nord- und Westpfälzer Studenten an der Universität Marburg; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, 92; Kuby: Ergänzungen Pfälz. Pfarrerbuch Buchstabe O und P (Nr. 3863); in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1988, S. 72; vgl. Stuck, Kurt: Verwaltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken , a.a.O., S. 180).
Geib, Johann Daniel (1507)
11.8.1714 Rehborn - † 21.8.1757 Konken; Sohn des Pfarrers Johann Adam Geib (1506) und der Anna Elisabeth *Ochsner; Enkel des Rehborner Schultheißen Johann *Geib und Anna Barbara Hertel; ab 28.9.1731 Theologiestudent an der Universität Marburg; nach Abschluß des Studiums zunächst Vikar in Hinzweiler von 1739-1742, 1743 Pfarrer in Hinzweiler, von 1743-1757 Pfarrer in Kellenbach, gestorben in Konken am 21.8.1757(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1507).°° I 11.3.1735 mit der Hornbacher Pfarrerstochter Katharina Barbara Keller (Witwe v. Pfarrer Johannes Euler [1190, nicht 1191], T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller [2585] und Marie Magd. Christine NN)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1507 iVm. S. 225 Nr. 2585).°° II mit Marie Magdalena Pollich († 1758 Becherbach), Tochter des Pfarrers Johann Martin Pollich (1677 Freilaubersheim - † 1758 Becherbach(vgl. Burghardt, Paul: Nord- und Westpfälzer Studenten an der Universität Marburg; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, 92; Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1507).°° III Maria Marg. Dilg (T. d. Pfarrer in Gauodernheim Johann Jakob Dilg [† 1760] u. Joh. Elis. Regina Hilgard)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 131 Nr. 1507).
Geib, Johann Jakob Konrad (1508)
19.10.1797 Duchroth - † 22.7.1871 Weingarten; S.d. Küfermeisters (1830 Geometer) Konrad Geib und Elisabeth Schmitt; Stud. 1813/20 Straßburg (imm. 30.10.1813), Heidelberg (imm. 12.4.1815), Halle und Utrecht (imm. 11.11.1819); Aufnahmejahr 1821; 1821/24 Vikar Bischheim und Eisenberg, 1824/28 Vikar Speyer, 29.12.1825/28 Verw. Mechtersheim, 24.6.1828/33 Pfarrer Leinsweiler, 19.5.1833/47 Annweiler II, 25.1.1847/58 Duchroth, 19.9.1858/71 Weingarten (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 1321 Nr. 1508).°° 9.9.1830 Zweibrücken mit der Pfarrerstochter Juliane Eleonore Herche (1809-1881; T.v. Pfarrer Johann Ernst Herche [2087] u. Charlotte Sophie Richter); Vater v. Ernst Adalbert Ritter von Geib (17.7.1855 Annweiler - † 1906, bayer. Generalstaatsanwalt), Theodor Ritter von Geib (30.3.1842 Annweiler - † 1908, bayer. Staatsrat u. Ministerial-Direktor) und Eduard Geib (20.5.1831 Leinsweiler – 1886, Reichsarchivrat)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 1321 Nr. 1508).
Geibelius, Bernhard
reformierter Schulmeister in Weisenheim / Sand; °° am 30.1.1673 mit Maria Anna Elisabeth Jung, Tochter des Schuldieners Johannes Jung aus Großkarlbach; Vater der Maria Elisabeth Geibelius (getauft in Weisenheim / Sand am 9.6.1679)(vgl. Koch: Das protestantische Schulwesen in Weisenheim am Sand (1658-1918); in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1994, S. 179/180).
Geiger, Johannes (1514)
23.3.1752 Frankenthal - † 1816 Mittelschefflenz; S. d. Hoboisten im Dragoner-Regiment Andreas Geiger († 5.5.1773) und Anna Marg. Bless; 2.11.1767 imm. Heidelberg, 1780/84 ref. Pfarrer Weilerbach, 1784/88 Freinsheim, 1788/1816 (†) Mittelschefflenz, zugl. 5.12.1796/13 Inspektor Mosbach(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1514).°° mit NN. Hecht (geb. Schatthausen bei Bretten)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1514 iVm Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129); Vater von Philipp Lorenz Geiger (29.87.1785 Freinsheim - † 19.1.1836 Heidelberg, Dr. med. Pharmazeut, Alkaloidforscher, Univ. Professor), Carl August Geiger (19.7.1787 Freinsheim - † 11.7.1843 Teplitz, Weinhändler u. Brauereibesitzer in Tilsit), Ludwig Konrad Geiger (1.1.1791 Mittelschefflenz - † 2.10.1858 Oberschefflenz, Schreinermeister) und Jacob Heinrich Geiger(8.3.1792 Mittelschefflenz - † 15.12.1854 Landstuhl, Dr.. med. Kantonalarzt)(vgl. Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129).
Gelan, Abraham (1518)
um 1532 Erdesbach („zu Petsbach im Amt Lichtenberg bürtig“) - † ?.7.1591 Nünschweiler; S. d. Pfarrers in Pfeffelbach Johannes Gelan († 27.9.1565 [vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, S. 152])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1518).1552/54 luth. Schulmeister in Obermoschel; 1555 Stud. in Marburg, 1555/57 in Straßburg, 1557/58 in Wittenberg; sollte 1558 Schulmeister in Kusel werden; 1558/1591 luth. Pfarrer in Nünschweiler (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1518).°° mit NN.; Vater des Schultheißen in Nünschweiler Johannes Gelan und Enkel von Pfarrer Johann Heinrich *'Gelan (1519)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1519); Vater auch der Anna Gelan (°° mit Pfarrer Wilhelm Lammersdorf [3005])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Anm. zu Nr. 1518 iVm. S. 259 Anm. zu 3005).
Gelan, Franz Ruprecht (1520)
um 1633 Hornbach - † 31.3.1708 Niederhausen a.d. Nahe+++; S. v. Pfarrer Johann Heinrich *Gelan (1519) und Susanna Katharina Wigand († 28.7.1674; T. d. † Konrektors in Kreuznach Kaspar Wigand [auch Weigand](vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1520 iVm. S. 132 Nr. 1519). Seine Mutter °° II am 9.3.1641 in Meisenheim mit Johann Abraham Glaser, Schaffner in Lichtenberg, später [1674] Stadtschreiber in Meisenheim; Mutter aus der 2. Ehe von Simon Friedrich Glaser [~ 5.1.1642 Meisenheim; Landschreiber in Bergzabern], des Jeremias Christian Glaser [~ 1643 Meisenheim, Kanzlist in Meisenheim] und Margaretha Glaser [~ 12.12.1648 Meisenheim](vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1519).29.4.1650 imm. Kassel, 29.11.1653 imm. Marburg, 22.5.1656 imm. Straßburg; 1658/63 ref. Pfarrer in Duchroth, 1663/1704 (i.R)Pfarrer und Inspektor (1658 bzw. 1697) in Niederhausen a.d. Nahe(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1519; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, S. 152).°° 12.3.1661 in Meisenheim mit Charlotte Juliane Weber (T. d. † Landschreibers in Simmern Johann Heinrich Weber); Vater von Marie Luise Gelan (~ 16.3.1671 Niederhausen a.d. Nahe - † 21.11.1734 Meisenheim; °° mit d. Kirchenschaffner Philipp Nikolaus Wernher (1661 Hinzweiler - † 29.10.1736 Meisenheim; Mutter von Pfarrer Karl Philipp *Wernher [5882] und von Pfarrer Johann Nikolaus Wernher [5880]), von Pfarrer Johann Adolf *Gelan (24.2.1678 Niederhausen a.d. Nahe), des Johann Bernhard Gelan (°° mit Joh. Katharina Schulz [ T. v. Pfarrer Andreas Schulz in Marburg; Schwester der Elisabeth Schulz {°° mit Pfarrer Johann Adolf *Gelan}] [vgl. Bl. f. Rheinische Kirchengeschichte 1929, S. 299; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, S. 473])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1520).
Gelan, Johann Adolf
24.2.1678 Niederhausen a.d. Nahe - † 31.3.1718 ebd; S. v. Pfarrer Franz Ruprecht *Gelan (1520) und Charlotte Juliane Weber; Pfarrer in Niederhausen (err)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O.; S. 132 Anm. zu Nr. 1520 iVm. S. 132 Anm. Zu Nr. 1521 und S. 512 Anm. zu Nr. 5955).°° 26.1.1702 in Niederhausen mit Elisabeth Schulz († 11.1.1753; T. v. Pfarrer Andreas Schulz in Marburg); Vater von Pfarrer Johann Abraham Gelan (1521) und von Pfarrer Philipp Karl Gelan (1522)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O.; S. 132 Anm. zu Nr. 1520 iVm. S. 132 Anm. Zu Nr. 1521 und S. 512 Anm. zu Nr. 5955).
Gelan, Johann Heinrich (1519)
geb. Nünschweiler - † 14.2.1635 Contwig, von einem kaiserlichen Soldaten erstochen; S. des Schultheißen in Nünschweiler Johann Gelan; Enkel von Pfarrer Abraham *Gelan (1518)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1519).3.11.1615 Schule, 25.10.1619 Stip. In Hornbach; 15.2.1626 imm. Genf; 1631/33 ref. Diakon in Hornbach, 1633/35 Pfarrer in Contwig (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1519).°° 12.6.1631 in Zweibrücken mit Susanna Katharina Wigand († 28.7.1674; T. d. † Konrektors in Kreuznach Kaspar Wigand [auch Weigand]; sie °° II am 9.3.1641 in Meisenheim mit Johann Abraham Glaser, Schaffner in Lichtenberg, später [1674] Stadtschreiber in Meisenheim; Mutter aus der 2. Ehe von Simon Friedrich Glaser [~ 5.1.1642 Meisenheim; Landschreiber in Bergzabern], des Jeremias Christian Glaser [~ 1643 Meisenheim, Kanzlist in Meisenheim] und Margaretha Glaser [~ 12.12.1648 Meisenheim](vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1519). Vater des Pfarrers Franz Ruprecht *Gelan (1520)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 132 Nr. 1520).
Georgi, Johann Friedrich
1715 Kreuznach - † 8.6.1774 Oppenheim(vgl. Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, S. 244)+++; Sohn des Chirurgus Joh. Ernst Georgi; 8.10.1735 imm. Göttingen; Informator bei d. Freiherrn v. Geispitzheim in Münster; 16.3.1740 luth. Examen Heidelberg; 1741/42 luth. Pfarrer Laubenheim; 1742/45 Alsheim/Hessen; 24.3.1745/58 Pfarrer und Inspektor (1757) Frankenthal, 1758/74 Inspektor Oppenheim I(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 134 Nr. 1534).°° 18.10.1746 in der kurpfälzischen Schaffnei Sion mit „Charlotha Christina Vopeliusin“(vgl. luth KB Ilbesheim bei Kirchheimbolanden1, Bl. 128, Copulationseintrag vom 18.10.1746). Sie ist (err) eine Tochter des Johann Philipp Vopelius, der von 1709 bis 1754 war er Schaffner der Schaffnei des ehemaligen Klosters *Sion bei Mauchenheim (vgl Karmann, Paul: Sion. Das verschwundene Kloster bei Mauchenheim, in: Pfälzer Heimat 1972, S.112). Vater des Pfarrers Karl Philipp Georgi (geb. 24.12.1754 Frankenthal; 24.8.1775 luth. Examen Heidelberg, 1777/80 Pfarrer Oppenheim II, 1780/85 remotus ob viam scandalosam), der Susanna Augusta Georgi (geb. 30.7.1757 Frankenthal), des Pfarrers Georg Adam Georgi (geb. 1762 Oppenheim; 26.6.1783 luth. Examen Heidelberg, 1794/94 Pfarrer Schluchtern; 1798/1807 Ladenburg; °° T. d. Pfarrer Joh. Phil. Zürner [8.9.1729 Eberstadt - † 9.4.1807 Wimpfen])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 134 Nr. 1534).
Geradwohl, Johann Conrad
geb. 1618 err. - 1.9.1695 Odenbach/Glan beerdigt; Schulmeister zu Odenbach/Glan; °° Elisabeth NN (*1626 err. - 9.4.1695 Odenach beerd)(vgl. Anthes, Günter F.: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 36).
Gerardi, Anna Sabine
aus Steinbockenheim; Tochter des Pfarrers Johann Kaspar Gerardi; °° am 10.5.1699 in Steinbockenheim mit Pfarrer Johann Jakob *Artopäus(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 11 Anm. zu Nr. 123).Gerlach, Johann Wolfgang, M.:1605 ins Collegium Casimiranum Neustadt, aufgenommen, 28.8.1606 bacc. art., 16. 2. 1609 Magister Heidelberg, 1614 luth. Kollab. Speyer, 1622/25 Diakon Landau, 1625/ noch 29 Pfarrer Münsterappel(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1548).
Gerardi, Johann Kaspar
15.4.1654 Fürfeld - † 5.4.1700 Steinbockenheim; lutherischer Pfarrer in Steinbockenheim; Vater der Anna Sabine *Gerardi (°° mit Pfarrer Johann Jakob Artopäus (123)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 11 Anm. zu Nr. 123).
Gerauer, Wilhelmine Karoline Luise
5.6.1748 Dürkheim - 24.1.1788 Edenkoben; Tochter des hardenburg-leining. Regierungskanzlei-Direktors Johann Georg *Gerauer und Polyxena Luise Charlotte Sachs(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 472 Anm. zu Nr. 5496 mit Anm. Kuby / Kastens in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 55. Jg. 2007, Band XVI, S. 161 zu Nr. 5496); °° am 30.10.1744 mit Pfarrer Johann Konrad (3) *Treviran; aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor; Mutter von Pfarrer Johann Konrad (4) *Treviran, Marie Charlotte Treviran (verh. mit Pfarrer Johann Friedrich Bruckner); NN. Gerauer (verh. mit Pfarrer Johann Adam Mayer) und Amalie Sophie Gerauer (verh. mit Pfarrer Johann Heinrich Glaser).
Gerlach, Peter
um 1656 in Kusel; Wollenweber in Kusel. Die Walkmühle in Kusel wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört. Der Wiederaufbau wurde 1656 begonnen; der Bäcker und Biermacher Johann Hart und die Wollenweber Peter Gerlach und Martin Gerlach erklärten sich bereit, auch die Walkmühle neu zu errichten; ihr war eine stets wachsende Bedeutung beschieden(vgl. Weber, Friedrich Wilhelm: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 100).
Gerlach, Sigismund (1545)
20.6.1596 Speyer - † ?.11.1662 alt 65 J.+++; S. d. Pedell am Reichskammergericht Laurenz Gerlach(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1545).1620/22 luth. Diakon und Schulmeister in Lauterecken(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1545 iVm. luth KB Lauterecken 2, Bl. 97, Bild 104, Copulationseintrag v. 9.5.1621), 1622/31 Pfarrer in Hochstätten-Münster am Stein; 1631/35 Bechtolsheim; 1635/62 Worms (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1545; vgl. Monatshefte f. Rhein. Kirchengeschichte 1910, S. 13; vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, 430; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, 155).°° am 29.5.1621 mit Anna NN., Wwe des Pfarrers Johannes Cölscius (799)(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 170 zu Nr. 799 und S. 171 Nr. 1545; vgl. luth KB Lauterecken 2, Bl. 97, Bild 104, Copulationseintrag v. 9.5.1621). Vater des Hans Peter Gerlach (~ 27.1.1622)(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 171 Nr. 1545; vgl. luth KB Lauterecken 2, Bl. 41 Bild 46).Werke:- Gerlach, Sigismund: Suspicia sancta sanctorum (Herzensseufzer der Heiligen). Frankfurt a. M. 1647 und Speier 1648
Gerlinger, Balthasar
auch Gerling(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1556); aus Helfenberg/Württ.(vgl. Kuby: Ergänzungen zum Pfarrerbuch, Buchstabe RE-REM; in: PRFK 1990, S. 142 Nr. 4203); 1634/37 ref. Schulmeister in Lachen(vgl.(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1556).°° 1619 mit Margaretha Scheidius, Tochter des Jonas *Scheidius aus Neustadt (der 1591 als 3. Präzeptor am Casimiranum, seit 1600 Konrektor), der Witwe (1. Ehe) des Pfarrers Johann Wilhelm *Regius und Witwe (2. Ehe) des Präzeptor am Casimiranum in Neustadt a.d. Haardt Johann David *Weigel(vgl. Kuby: Ergänzungen zum Pfarrerbuch, Buchstabe RE-REM; in: PRFK 1990, S. 143 Nr. 4203).°° 9.8.1637 mit Elisabeth Margaretha Beringer, der Tochter des † Pfarrers zu Reilingen Johann Beringer(vgl.(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 135 Nr. 1556).
Gerst, Johann Georg
9.10.1702 Neunkirchen/Westerwald - † 15.12.1742 Homburg/Saar; Sohn des Pfarrers Johann Kaspar Gerst(vgl. Rosenkranz: Pfarrer im Rheinland, a.a.O., Bd. 2, S. 155) und Anna Christine Arnold in Volpertshausen(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 136 Nr. 1566). 1729 Adj.; 1733-1737 luth. Pfarrer Göllheim, 1737/42 Homburg/Saar(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 136 Nr. 1566).°° am 19.9.1730 mit Maria Kath. *Weitershausen († 24.10.1742 Homburg/Saar im Alter von 38 J), der Witwe des Pfarradjunkten Johann Jeremias (2) *Fabricius(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 136 Nr. 1566). Vater der Christina Elisabetha Gerst (geb. 8.7.1731 Göllheim, ~10.7.1731 Göllheim). Bei ihrer Taufe waren als Patin (vertreten durch den Kerzenheimer Pfarrer Johann Hartmuth *Schloßer und dessen Ehefrau Maria Sophia geb. Ebenau) „der Hochwohlehrw: u. Hochwohlgelehrte Hl. Joh: Kaspar Gersten p:t Pfarrer zu Volpertshausen und Hüttenberg und deßen Fr. Elisabetha Ana Christina geb: Arnoldin, u. Jfr. Maria Elisabetha Weitershausin des […] H. Joh: Friedrich Weitershausen[,] Pfarrer zu Allendorf, Mährenberger Ambts(vgl. luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 7), des Georg Casimir Gerst (geb. 23.5.1733, ~ 25.3.1733 Göllheim)(vgl. luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 11), der Christina Elisabetha Gerst (geb. 31.8.1734, ~ 2.9.1734 Göllheim(vgl. luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 15).
Gervinus, Anna Katharina
1657 Odernheim - 29.11.1684; Tochter des Schaffners Simon Jakob *Gervinus; Schwester der Anna Margaretha *Gervinus (°° mit dem Keller in Meisenheim Johann Christian Römer); °° am 22.6.1675 mit Pfarrer Johann Wilhelm Pfaffius(vgl. ref. KB Odernheim2 S. 449); Mutter der Juliane Elisabeth *Pfaffius (verh. am 30.10.1698 in Neustadt mit Bäckermeister Johann Philipp Kuhn); gestorben am 29.11.1684 in Meckenheim im Alter von 27 Jahren(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 344 Anm. zu Nr. 3992)
Gervinus, Johann Friedrich
Pfarrer(vgl. Biundo, Nr. 1569) ++++; °° am 11.11.1704 in Kusel mit Amalie Wilhelmine Schwebel (Tochter des Amtmanns Johann Jacob Schwebel und der Juliane M. Pastoir)(vgl. Stuck: Verwaltungspersonal Zweibrücken, a.a.O., S. 112).
Gervinus, Simon Jakob (*Müll/*Pfarr)
1658 Kirchenschaffner der Kirchenschaffnei Guttenberg im pfalz-zweibrückischen Amt Guttenberg(vgl. Archiv des Lutherischen Oberkonsistoriums Zweibrücken, Archivteil Herrschaft Guttenberg (Prot. Landeskirchenarchiv Speyer Abt. 57), Protestantisches Landeskirchenarchiv der Pfalz in Speyer 1953 Nr. 86).Schaffner in Odernheim des Klosters Disibodenberg; Vater der Anna Katharina Gervinus (verh. am 22.6.1675 mit Pfarrer Johann Wilhelm Pfaffius)(vgl. ref. KB Odernheim2 S. 449); vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 344 Anm. zu Nr. 3992), der Anna Elisabeth *Gervinus(vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 81) und der Anna Margarethe *Gervinus(vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 154); 1658 war Gervinus Kirchenschaffner der Gemeinschaft Gutenberg auf dem Disibodenberg. Simon Jacob Gervinus erhielt um 1658 von seinem Großvater dem Schultheißen von Baumholder, Wilhelm Eichhorn, die Lockersmühle in Ronnenberg einschließlich des Fischereirechts auf der Totenalp(vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 80). Die Mühle lief schlecht und warf keinen Gewinn ab; Am 20.1.1661 bat Gervinus um Erlaß der Erbpacht; seit 3 Jahren habe er für Bewirtschaftung der Mühle keinen Müller finden können. Die Erbpacht wurde allerdings nicht erlassen; dennoch zahlte Gervinus von 1664-1681 keine Pacht (Hartmann, a.a.O., S. 81)Literatur:- KSchA Zw Rep. IV Nr. 631: Rechnungswesen des Klosterschaffners Gervinu8s zu Odernheim, dessen Revision und Rezeß, gerichtliches Inventar über sein Vermögen, 1665-1687, mit älteren Kopien, darunter eine Gültverschreibung des Herzogs Johannes von Pfalz-Zweibrücken über eine Kapitalanleihe von 800 fl. von 1576
Geul / Geyl, Johann Theobald
aus Niederflörsheim; um 1750 Schulmeister in Westhofen; Vater von Pfarrer Johann David *Geul(vgl. Böttcher, Rudolf H.: Die Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 267).
Geul, Anna Margarethe
1771-1830; +++ Geburtsdatum fraglich, wegen der Geburtsdatums der Söhne +++; aus liberaler Pfarrerfamilie; Tochter von Johann David *Geul und Eva Margarethe Mößinger; °° mit Carl Ludwig *Umbscheiden; Mutter von Carl Umbscheiden, Franz *Umbscheiden, Philipp Friedrich *Umbscheiden, Theodor Ludwig Umbscheiden(vgl. Böttcher, Rudolf H.: Die Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49: ein Beitrag zur Sozialgeschichte einer bürgerlichen Revolution; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 267).
Geul, Carl Theodor (1575)
auch Karl Theodor Geul(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1575) (Anm.: er unterschreibt im ev. KB Niederhochstadt mit „CThGeul“ [vgl. ev. KB Hochstadt6]; auch der Sterbeeintrag im ev. KB Hochstadt17 Bl. 16, Sterbeeintrag vom 15.7.1866 lautet: „Carl Theodor Geul“); 24.10.1788 Flomborn - † 15.7.1866 Niederhochstadt, beerd. 17.7.1866 Niederhochstadt(vgl. ev. KB Hochstadt17 Bl. 16, Sterbeeintrag vom 15.7.1866); Sohn von Pfarrer Johann David *Geul und Eva Margarethe Mößinger(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1575); Bruder von Pfarrer Johann Philipp Geul, der Anna Margaretha *Geul (°° mit Carl Ludwig Umbscheiden) und der Henriette Geul (°° mit Pfarrer Karl Gottfried *Weber).1805/06 Schule Speyer, 1807 Gymn. Grünstadt, 2.5.1808/10 imm. Heidelberg; Aufnahmejahr 1811; 1811/32 Pfarrer in Altdorf(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1575), 1832/66 Niederhochstadt(vgl. prot KB Hochstadt5, Bl. 134: „der prot. Pfarrer Carl Theodor Geul hat sein Amt bey hiesiger Gemeinde am 16. Nov. 1832 angetreten“; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1575).°° mit Eleonore Lutter(vgl. ev. KB Hochstadt17 Bl. 16, Sterbeeintrag vom 15.7.1866).
Geul, Henriette
1792-1866; Tochter von Pfarrer Johann David *Geul und Eva Margarethe Mößinger und Schwester der Anna Margarethe *Geul(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137, Nr. 1574); °° mit Pfarrer Karl Gottfried *Weber; Mutter der Juliane (Julie) *Weber, verh. Ryhiner(vgl. Paul, Roland; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, 53. Jg. 2004, S. 452)
Geul, Johann David (1574)
18.5.1750 Westhofen - † 2.4.1824 Großbockenheim; Sohn d. Schulmeisters Johann Theobald *Geul / Geyl (aus Niederflörsheim; † 10.7. 1763 Westhofen [vgl. Diehl: Hassia Sacra Bd. XI, S. 126]).1764/66 Gymn. Kreuznach, 1766/67 Privatunterricht Westhofen; 11.8.1767/70 imm. Heidelberg, 28.3.1770 Examen und 16.1.1771 ord. Heidelberg; Helfer in der Inspektion Osthofen, bis 1774 Informator,?.10.1774/75 Verwalter d. 3. hochdeutsch-reformierten Pfarrei in Mannheim; ?.11.1775/81 Vikar, 14.3.1781/92 ref. Pfarrer Flomborn, ?.3.1792/97 Offenbach bei Landau, 3.4.1797/1806 Bellheim, 19.2.1806/24 Großbockenheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1574).°° mit Eva Margarethe Mößinger; Vater der Anna Margarethe *Geul (°° mit Carl Ludwig *Umbscheiden; Mutter von Carl Umbscheiden, Franz *Umbscheiden, Philipp Friedrich *Umbscheiden, Theodor Ludwig Umbscheiden [vgl. Böttcher, Rudolf H.: Die Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 267) und der Henriette Geul (°° mit Pfarrer Karl Gottfried *Weber)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 493 Nr. 5745), des Pfarrers Karl Theodor Geul(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1575) und des Pfarrers Johann Philipp Geul(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1576).
Geul, Johann Philipp (1576)
22.1.1798 Bellheim - † 5.2.1854 Ernstweiler: Sohn von Pfarrer Johann David *Geul und Eva Margarethe Mößinger(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1575); Bruder von Pfarrer Carl Theodor Geul, der Anna Margaretha *Geul (°° mit Carl Ludwig Umbscheiden) und der Henriette Geul (°° mit Pfarrer Karl Gottfried *Weber). Schwager des Pfarrers Friedrich Philipp Heinrich Moschel(vgl. prot. KB Miesau3, Bl. 16 Taufeintrag des Philipp Albert Geul vom 16.4.1828 iVm Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 310 Nr. 3574).1805/06 Schule Speyer, 1807 Gymn. Grünstadt; 26.10.1814 imm. Heidelberg; Aufnahmejahrgang 1817; 20.5.1821 Diakon Speyer-Mechtersheim, 8.7.1822/30 Pfarrer in Obermiesau, 27.2.1830/34 Walsheim a.d. Blies, 11.3.1834/54 Ernstweiler(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1576).°° 5.11.1822 in Webenheim mit Juliana Margaretha Philippina Moschel (18.3.1798 Webenheim - † 11.4.1871 Zweibrücken, Tochter des Landwirts Johann Christian Moschel (geb. 1770; Bürgermeister in Webenheim [vgl. prot. KB Miesau2, Bl. 128, Taufeintrag vom 25.9.1823]) und der Carolina Juliana geb. Keller)(vgl. prot. KB Mimbach3, S. 592, Copulationseintrag vom 5.11.1822; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 137 Nr. 1576). Vater der Margaretha Friederika Elise Geul (geb. 9.9.1823 Obermiesau, ~ 25.9.1823 ebd., † 19.8.1824)(vgl. prot. KB Miesau2, Bl. 128), der Henriette Caroline Maria Geul (geb. 6.12.1824 Obermiesau, ~ 19.12.1824 ebd)(vgl. prot. KB Miesau2, Bl. 132), des Carl Theodor Albert Geul (geb. 16.9.1826 Obermiesau, ~ 5.10.1826 ebd, † 12.2.1827 ebd)(vgl. prot. KB Miesau3, Bl. 10), des Philipp Albert Geul (geb. 29.3.1828 Obermiesau, ~ 16.4.1828 ebd; Taufpate war der damalige Vikar in Mittelbrunn, Philipp *Moschel)(vgl. prot. KB Miesau3, Bl. 16).
Geyssel, Johann Daniel
10.5.1702 Annweiler - +++; Sohn von Pfarrer Philipp Gottfried *Geyssel und Marie Elisabeth Conradi; Arzt und Dichter; lic. med.; seit 1731 Stadt- und Amtsphysikus in Bischweiler / Elsaß; °° mit der Pfarrerstochter Johanna Sophia *Heilmann (1700 err. - 1735 Bischweiler / Elsaß)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 171 Anm. zu Nr. 1978, dort fehlerhaft als "Johann Daniel Geyfiel" bezeichnet und S. 137 Anm. zu Nr. 1584).
Geyssel, Philipp Gottfried
7.10.1647 Kulmbach - 13.7.1726 Bischweiler / Elsaß; Sohn von Pfarrer Johann Peter Geyssel und Anna Elisabeth Hoffmann; 1696/98 reformierter Pfarrer Waldfischbach, 1698/1700 Lambsborn, 1700/08 Leinsweiler, 1708/26 deutsch-reformierter Pfarrer Bischweiler / Elsaß; °° am 8.3.1698 in Zweibrücken mit Marie Elisabeth Conradi
Giel, Johann Nikolaus
getauft 3.3.1650 Traben - 1699 Pfersfeld; Sohn von Schulmeister Heinrich Giel aus Kleinich(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 291 Anm. zu Nr. 3352) bzw. Enkel des Schulmeisters Heinrich Giel(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 138 Anm. zu Nr. 1587); Pfarrer in Pfersfeld; °° in Simmern unter Dhaun am 12.6.1677 mit der Pfarrerstochter Anna Elisabeth *Maul (Tochter des Pfarrer in Simmern Matthias *Maul); Vater des Pfarrers Johannes Giel
Giesen, Johann Philipp
+++prüfen ob ev.+++geboren vor 1780 (Geburtsdatum seines Sohnes) aus Marnheim; Dorfschulmeister, dann fürstlicher Koch, zuletzt aufgestiegen zum nassauischen Hofmeister in Biebrich; verheiratet mit Margarethe Schmidt aus Kirchheimbolanden; Großvater des Wilhelm Heinrich Riehl(vgl. Baumann, Kurt: Besprechung von Viktor von Geramb: "Wilhelm Heinrich Riehl"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 77)
Gillhausen, Johann Engelhard
geb. 13.1.1681 - † 14.4.1745 Wallhalben; auch Güllhausen; 1699/0702 lutherischer Pfarrer Ebernburg, 1703 Präz. Homburg, Januar 1704/09 Pfarrer Kaiserslautern, 1709/45 Wallhalben-Labach und Verwalter der sickingschen Pfarreien; Vater von Pfarrer Johann Valentin Güllhausen(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1776).Pfarrer Johann Engelhard *Gillhausen aus Wallhalben hatte in zwei Briefen vom 19. und 29.12.1714 mitgeteilt, der Clamant (Schreihals) Pfarrer Philipp Daniel *Kirchner habe niederträchtige Lügen über die Freifrau, insbesondere über das Fräulein Sibylle, als ob dieselbe von einem Knecht ein Kind bekommen habe, ausgestreut. Als der Pfarrer im Beisein von drei Gerichtsleuten zur Rede gestellt und ihm seine beim Pfarrer zu Wallhalben geführten Schmähreden vorgehalten wurden, zeigte er sich "reumütig und zerknirscht". Als die Freifrau den Pfarrer als Verleumder, Ehrabschneider, Lügner, Hetzer zwischen seiner Herrschaft und ihrem Schwager, Unfriedenstifter in der freiherrlichen Ehe und Aufwiegler der Untertanen absetzte, bestand die zweibrückische Regierung zu Beginn des Jahres 1715 auf einer gemeinschaftlichen Untersuchung des Falles, womit sich auch die Freifrau am 3.4.1715 einverstanden erklärte. Kirchner übernahm die Pfarrstelle in Steinwenden, sein Nachfolger Laurentius Schick wurde am ++++klären ++++ durch den Wallhalbener Pfarrer Johann Engelhard Gillhausen in Gegenwart der Herrschaft von Cathcart der Gemeinde öffentlich präsentiert und vorgestellt(vgl. Biundo, Georg: Die lutherische Pfarrbestellung zu Großbundenbach; in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1992, S. 183; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 87).Pfarrer Gillhausen legte am 5.3.1726 das Kirchen-Protokoll für die Ev.-luth. Labach an(vgl. luth. KB Mittelbrunn2, Bl. 5).
Gillmann, Johann Friedrich (1598)
um 1658 in Meisenheim / Glan - † 16.6.1728 Weinsheim; 16.4.1674/76 imm. Marburg, 1676/1677 Heidelberg; Vikar in Katzweiler und Pfarrverwalter in Martinweierbach. Anschließend war er bis 1685 Pfarrer in Weilerbach, von 1685/87 in Pfaffenschwabenheim, dann von 1687-1697 Pfarrer Overhilbersheim und von 1697-1719 in Weinsheim (†)(vgl. Burghardt, Paul: Nord- und Westpfälzer Studenten an der Universität Marburg; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 87; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1598; vgl. Hessische Chronik 1931, S. 165; vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, S. 297; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, 158).
Gilverath (Gilveradius), Otto (1600)
um 1547 – 21.3.1600 Germersheim; Sohn des Hermann von Gilverraid und N. Köenen; 1573/76 reformierter Pfarrer Siegburg, 1577 Düsseldorf, 1577/85 Odenkirchen, 18.9.1595 von kurkölnischen Truppen in Haft nach Kaiserswerth geführt, Dezember 1585 frei nach Köln, 1585/97 Schulmeister oder Diakon Germersheim oder sonstwo in der Pfalz, 1597/1600 reformierter Pfarrer Germersheim (†)(vgl. Biundo, a.a.O., S. 139 Nr. 1600; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, 158; vgl. Monatsschrift f. Rhein. Kirchengeschichte 1933, S. 57).°° mit NN.; Vater von Peter Gilverath (°° 3.7.1602 in Frankenthal mit Marg. Tylckens, T. d. † Dierick Tiliens selig in Hamm bei Niederwesel(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1600) und von Pfarrer Otto *Gilverrath(vgl. Biundo, a.a.O., S. 139 Nr. 1601).
Gilverrath, Otto (1601)
1576 Königswinter - † nach 1628; Sohn von Otto Gilverath (1600); 22.8.1605/13 reformierter Schulmeister in Hagenbach, 10.6.1616/21 Dossenheim, 17.2.1621 (noch 28 mit 1 Kind unterstützt) Weisenheim / Sand(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1601; vgl. Koch: Das protestantische Schulwesen in Weisenheim am Sand (1658-1918); in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1994, S. 179 ff).
Gimbel, Ludwig Philipp Helfrich (1602)
13.1.1730 Hartenrod - † 11.2.1799 Frankenthal im Alter v. 69 J.; S.v. Pfarrer Johann Jakob Gimbel (v. Breitenbach „im Hinterland“, † 1734 [vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 7, S. 215) und Enkel v. Pfarrer Johann Jakob Gimbel (vgl Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1602).27.4.1745 imm. Gießen; 1759/65 Informator in Frankfurt a.M., 17.7.1765 luth. Examen in Heidelberg; 1765/66 Vikar, 1766/69 luth Pfarrer in Lambsheim, 1769/75 Schwegenheim, 1775/99 Frankenthal (†) (vgl Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1602).°° I Johanna Maria NN. († 8.10.1771 Schwegenheim); Vater v. Johann Michael Gimbel (geb. 2.5.1767 Frankenthal (vgl Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1602).°° II 30.11.1772 in Neustadt a.d. Hardt mit Jakobine Wilhelmine Dorothea Wantzel (geb. 21.10.1739 Gommersheim; T. v. Pfarrer Anton Bernhard Wantzel [5708] und Constantia Friederike Schmidt); Vater v. Heinrich Wilhelm Gimbel (geb. 1774 Schwegenheim, 28.7.1794 imm. Tübingen) (vgl Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 139 Nr. 1602 iVm. S. 490 Nr. 5708).
Ginck, Johann Adam
geb. ca. 1730 in Hirschthal; verh. mit Johanna Mühl aus Bergzabern. Vater des Pfarrers Jacob Ludwig *Gink. Johann Adam Ginck war ein Sohn des Johann Jacob *Ginck und der Margarethe N. aus Bergzabern(vgl. Stopka, Günter: Die Schweizer Vorfahren des Pfarrers Jacob Ludwig Gink; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, 52. Jg. 2003 Bd. XV, Heft 4, S. 234).
Ginck, Johann Jacob
getauft 16.10.1716 in Hirschtal. Vater des Johann Adam *Ginck und Großvater des Pfarrers Jacob Ludwig *Gink. Seine Eltern waren Isaak *Ginck und Maria Elisabeth Breisach(vgl. Stopka, Günter: Die Schweizer Vorfahren des Pfarrers Jacob Ludwig Gink; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, 52. Jg. 2003 Bd. XV, Heft 4, S. 234).
Gink, Jacob Ludwig (1607)
23.11.1771 Bergzabern - † 16.10.1833 Ernstweiler (Zweibrücken)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1607); Sohn von Johann Adam *Ginck (geb. ca. 1743 in Hirschtal) und Johanna Mühl aus Bergzabern(vgl. Stopka: Schweizer Vorfahren des Pfarrers Jacob Ludwig Gink; in: PRFK 2003, S. 2347).Lateinschule Bergzabern, Gymnasium Zweibrücken, bis 1794 Stud. Marburg, bis 1795 Informator bei Pfarrer Weber (5741) in Steinwenden u. Vikar; 1795 Examen in Zweibrücken; Aufnahmejahr 1795; 1796/1800 Pfarrer in Birlenbach/Elsaß, 1800/01 Vikar Hunspach/Elsaß, 1801/13 Pfarrer in Rumbach, 6.5.1813/21 Nünschweiler, 28.5.1821/33 Ernstweiler (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1607; vgl. Bopp: Ev. Geistliche im Elsaß, a.a.O., Nr. 1683).°° am 22.8.1801 in Rumbach mit Katharina Müller (T. v. Pfarrer Johann Philipp Müller [3626] und Elisabeth Katharina Abel in Winterbach)(vgl. Stopka: Schweizer Vorfahren des Pfarrers Jacob Ludwig Gink; in: PPRFK 2003, S. 234 iVm. mit Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1607, de4r aber ihre Eltern nicht kennt ); Vater von Heinrich Gink (geb. 1820 Nünschweiler; bisher Stud. München, 11.11.1839 imm. Stud. jur. Heidelberg [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1607] - † 1879; kgl. Advocat und Anwalt in Zweibrücken; Heinrich Gink erwarb am 22.10.1835 eines der ehemaligen "Lotteriehäuser" in Zweibrücken, heute Herzogstraße 11 [vgl. Gehrlein-Fuchs, Emmy: Die Zweibrücker Häuser-Lotterie; in: Pfälzer Heimat 1977, S. 105]) und der Katharina Johannetta Philippine Gink (°° 12.8.1829 in Zweibrücken mit Pfarrer Johann Georg Karl Postius [4120] [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 354 Nr. 4120 iVm. S. 140 Nr. 1607]).
Glaser, Albrecht
8.12.1669 getauft Traben - † 11.12.1729 Enkirch; Schulmeister in Enkirch; °° am 12.4.1695 in Lötzbeuren bei Enkirch mit Maria Magdalena Catharina N., Vater von Pfarrer Johann Christoph *Glaser (1616)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1616 iVm. Thomas: Pfarrer Johann Heinrich Westermann und sein Schwiegersohn Johann Christoph Glaser in der Gemeinschaft Guttenberg; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 2002, S. 266).
Glaser, Alexander (1612)
Vetter des Gallus Tuschelin (5510), von Hochdorf, kath., dann luth. geworden; 31.7.1577 imm. Tübingen; 1579/80 Kollaborator in Leonberg; 1581/85 luth. Pfarrer in Heßheim; 1585 als Lutheraner abgesetzt; 1585/97 Pfarrer in Pferdsfeld; 1597/1605 in Hennweiler(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1612; vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, 63; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, 159).°° mit Catharina NN.; sie wird 1597 als Patin und „Pfarherin zu Hennweiler“ erwähnt(vgl. Kuby: Auswertung von Kirchenbüchern zur Erg. der Pfarrerbücher; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1973, S. 171 Nr. 1612; vgl. luth KB Lauterecken 2, Bl. 3, Taufeintag d. Georg Daniel Strobel; S. v. Pfarrer Samuel Strobel [5327] v. 31.7.1597).
Glaser, Friedrich Simon
auch als Nikolaus Glaser bezeichnet(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 53 Anm. zu Nr. 607); 5.6.1642 Meisenheim - † 16.4.1682 Oppenheim; Sohn von Hans Albrecht *Glaser (Ausschuß Meisenheim); 1670/72 pfalz-zweibrückischer Landschreiber Bergzabern, 1678 kurpfälzischer Landschreiber Oppenheim; °° I mit NN.; °° II 1672 in Bergzabern mit Juliane Mühlhäuser; Kinder sind: Marie Sophie *Glaser (°° 14.4.1695 Bergzabern mit Pfarrer Johann Paul *Bruch [607]); Susanna Juliane Bruch (~ 18.2.1673 Bergzabern 25.5.1694 Neustadt a.d Hardt mit Pfarrer Philipp *Bickes [374]) und Elisabeth Glaser (~ 17.6.1674 Bergzabern)(vgl. Stuck: Verwaltungspersonal Zweibrücken, a.a.O., S. 79).Literatur:- Kilian: Kurpfälzisches Personal im Oberamt Oppenheim 1675-1800; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde, Bd. 4 1962, S. 163
Glaser, Hans Albrecht
20.5.1604 Kusel - † 3.7.1679 Meisenheim; 1621 stip. Hornbach, 1641 Kommissar Lichtenberg, 1651 Ausschuß Landschaft Meisenheim, 1654 Stadt- und Gerichtsschreiber Meisenheim; °° I mit NN.; °° II am 9.3.1641 in Meisenheim mit Susanne Catharina Wiegand; Kinder sind: Friedrich Simon *Glaser (geb. in Meisenheim am 5.1.1642), Jeremias Christian Glaser (geb. 1644 err.; Stadtschultheiß Kusel, † 23.10.1699), Maria Margaretha Glaser (geb. 12.12.1648 Meisenheim, °° am 25.11. 1675 mit Pfarrer Johann Heinrich *Arcularius), Johann Albrecht Glaser (geb. in Meisenheim am 3.2.1647) und Hans Henrich Glaser (geb. in Meisenheim am 5.6.1652)(vgl. Stuck, Kurt: Verwaltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken , a.a.O., S. 165).
Glaser, Johann Christoph (1615)
aus Kusel - † 1639 Ulmet; S. d. Landschreibers auf Schloß Lichtenberg und späteren Schultheißen in Kusel Simon *Glaser (um 1590 Meisenheim - † 24.12.1632 Kusel)(vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 124) und Anna NN.(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1615).3.11.1611 in Schule Hornbach, 20.9.1617 imm. Herborn, 1621/22 reformierter Diakon Alsenz, 1622/23 Pfarrer Stadecken/Rheinhessen, 1623/25 Diakon Bergzabern, 1625/39 Pfarrer Ulmet (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1615; vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, S. 374).°° mit Martha NN (sie °° II am 1.1.1640 in Meisenheim mit Christian *Winsweiler)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1615; vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1340 Nr. 6283).
Glaser, Johann Christoph (1616)
~ 4.2.1696 Lötzbeuren bei Enkirch/Mosel - † 1747 Winterburg/Elsaß+++; Sohn des Schulmeisters Albrecht *Glaser und Maria Margarethe Catharina N.(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 507 Nr. 5904 iVm. Thomas: Pfarrer Johann Heinrich Westermann und sein Schwiegersohn Johann Christoph Glaser in der Gemeinschaft Guttenberg; in: Bl. f. pfälzische Kirchengeschichte 2002, S. 266).4.5.1716 imm. Jena; 1721 Examen in Lützelstein; 1621 luth. Freiprediger d. Herrschaft Guttenberg in Niederotterbach; 6.1.1721 luth. Pfarrer in Rechtenbach bei Schweigen; 1729/47 Pfarrer in Winterburg / Elsaß (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 507 Nr. 5904 iVm. Thomas: Pfarrer Johann Heinrich Westermann und sein Schwiegersohn Johann Christoph Glaser in der Gemeinschaft Guttenberg; in: Bl. f. pfälzische Kirchengeschichte 2002, S. 266).°° I am 9.2.1723 in Niederbrombach bei Birkenfeld mit der Pfarrerstochter Anna Margaretha Arnold(i) (7.9.1693 Niederbrombach bei Birkenfeld - † 28.8.1723 Rechtenbach; T.v. Pfarrer Georg Arnoldi [~ 13.3.1664] und [°° 28.6.1692) Marie Magd. Arnoldi (23.1.1665 Niederbrombach - † 8.5.1742; T.v. Pfarrer Johann Arnoldi {~ 30.3.1634 Traben - † 10.6.1704 Trarbach(vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2 S. 12)} und {°° 8.2.1659 Traben} Anna Marg.- Limbacher {1641 - † 21.7.1703}])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1616).°° II 1725 in Dörrenbach mit Anna Elisabeth *Westermann (28.1.1705 - † 22.6.1748 in Wintersburg; T.v. Pfarrer Johann Heinrich Westermann [5904] [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 507 Anm. zu Nr. 5904 iVm. S. 140 Nr. 1616]); Vater von Pfarrer Johann Heinrich *Glaser (1617)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1616).
Glaser, Johann Heinrich (1617)
1737 Winterburg / Elsaß - +++; Sohn von Pfarrer Johann Christoph *Glaser (1616) und (°° II) Anna Elisabeth *Westermann (28.1.1705 - † 22.6.1748 in Wintersburg; T.v. Pfarrer Johann Heinrich Westermann [5904] [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 507 Anm. zu Nr. 5904 iVm. S. 140 Nr. 1616])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1617 iVm. Nr. 1616).1763 Inspektor Waisenhaus Homburg; 15.12.1763 luth. Examen Zweibrücken; 1764/77 luth. Pfarrer Tieffenbach/Elsaß; 1777-1806 Pfarrer Winterburg/ Elsaß; 1806 i.R.(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1617; vgl. Bopp: Ev. Geistliche im Elsaß, a.a.O., Br. 1691).°° mit Regina Dorothea Hauth(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 140 Nr. 1617).
Glaser, Marie Sophie
1675 Bergzabern (?) - 1744; Tochter des Landschreibers in Bergzabern Friedrich Simon *Glaser; Schwester der Susanne Juliane *Glaser; °° am 12.4.1695 in Barbelroth-Dierbach bzw. Bergzabern mit Pfarrer Johann Paul Bruch; Mutter der Anna Dorothea *Bruch (verh mit Pfarrer Karl Philipp *Wernher)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 53 Anm. zu Nr. 607, der den Vornamen des Vaters allerdings mit "Nikolaus" angibt; Stuck, Kurt: Verwaltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken , a.a.O., S. 79).
Glaser, Simon
um 1560 Meisenheim - 24.12.1632 Kusel; Sohn des Spitalmeisters in Meisenheim Jeremias Glaser; 1583/85 Rechenschreiber, 1586/ 1588 Kirchenschaffner Zweibrücken, 1588/1600 Landschreiber Lichtenberg, 1602 Amtszahlmeister Lichtenberg, 1606 Pfennigmeister Kusel, 1623/24 Schultheiß Kusel; 1. °° mit Sara NN.; 2. °° mit Anna NN.; Kinder sind: Anna Magdalena Glaser (getauft Zweibrücken am 13.10.1585), Hans Ludwig Glaser (getauft Zweibrücken am 29.6.1587), Ruprecht Glaser (getauft Zweibrücken am 27.9.1588), Maria Salome Glaser (verh. in Kusel am 28.2.1609 mit NN), Johann Simon Glaser (1611 Stip. Hornbach), Pfarrer Johann Christoph *Glaser, Johanna Elisabetha Glaser (verh. Kusel am 9.11.1618 mit NN), Johann Albert Glaser (getauft Zweibrücken am 20.5.1604), Jeremias Abraham Glaser (getauft Zweibrücken am 20.5.1604) und Maria Jacobina Glaser (verh. Kusel am 25.11.1623 mit NN.; vgl. Stuck, Kurt: Verwaltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken , a.a.O., S. 124).
Glöckner, Daniel (1627)
aus Nierstein - † 6.12.1748 Godramstein, alt 55 J. 3 M.; 1714 Stud. Bremen; 1718/27 ref. Pfarrer in Walsheim bei Landau; 1727/48 Pfarrer in Godramstein (†) und Inspektor der Klasse Billigheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 141 Nr. 1627).°° mit NN. Watzenborn (T. v. Pfarrer Johann Gottfried Watzenborn [5725]) (vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 141 Nr. 1627). Vater der Justina Christina Glöckner († 25.1.1754 Frankweiler, alt 18 J., 11 M)(vgl. ref. Frankweiler10, S. 172 Bild 51).
Glöckner, Johannes
um 1637 Unterschultheiß in Becherbach; °° am 7.2.1637 in Becherbach mit Margarethe NN, der Witwe des Pfarrers zu Tiefenbach Simon Renner(vgl. Anthes, Günter F.: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 39).
Göhring, Johann Bartholomäus
geb. 1601 Hornbach - † 5.6.1673; 2.9.1616 Exter in Hornbach, ?.7.1624 imm., zwischen 1625/27 stud. Theol Basel; 1629/32 ref. Diakon Baumholder; 1632/36 Pfarrer in Baumholder; 1636/62 in Pfeffelbach(vgl. ref. KB Kusel2, Bl. 202: „Johannes Bartholomaeus Goering Eccles. hujus Pastor“); 1662/73 Inspektor in Kusel(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 142 Nr. 1638). Anm.: letzter Angabe ist falsch, denn bereits am 21.10.1656 ist „Anna Ursula[,] Herrn Görings inspectory zu Cuhsel eheliche Haußfrau“ als Patin in Hinzweiler bei der Taufe der Anna Margretha Franzen, der Tochter des Hinzweiler Pfarrers Peter Franzenus(vgl. ref. KB Hinzweiler1, Bl. 21, Taufeintrag vom 21.10.1656).°° I Maria Elisabeth NN. († 9.10.1649); °° II 10.9.1650 in Zweibrücken mit Ursula Johanna (Anna) Rothgeb († 20.12.1673), der Witwe des Pfarrers Johann Wilhelm Rausch in Obermoschel(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 142 Nr. 1638 iVm. S. 360 Anm. zu Nr. 4174).Vater der Maria Salome Göhring (°° mit Pfarrer Johannes Wernher); Johann Bartholomäus Göhring taufte am 19.3.1661 in Hinzweiler seinen Enkel, Johann Bartholomae Wernher, Sohn des Pfarrers in Hinzweiler Johannes Wernher und der Maria Salome Göhring (Anm: bei Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 505 Nr. 5877 fehlerhaft als Anna Ursula genannt) (Anm.: deren Familienname ergibt sich aus dem Taufeintrag des Sohnes Johann Bartholomae Wernher, dessen „Großvater“ Pfarrer und Inspektor in Kusel, Johann Bartholomae Göring ist [vgl. ref. KB Hinzweiler1, Bl. 26, Taufeintrag vom 19.3.1661]).
Göhring, Johannes
1608 erstmals urkundlich erwähnt; aus Morschheim; Sohn des ev. Pfarrers Paul *Göhring; 1608 übergibt er seinem Schwager Philips Schümacher einige Äcker (LA Speyer, Nassau-Weilburg Akten Nr. 370). Johannes Göhring (auch Göring, Gering) ist der erste nachweisbare Schulmeister in Morschheim(vgl. Karmann, Paul: Das Morschheimer Gerichtsbuch 1550-1718; in: Pfälzer Heimat 1976, S. 126).
Göhring, Paul
† 19.10.1596 Morschheim; 1583/96 lutherischer Pfarrer in Morschheim, wohl als Nachfolger von Johannes *Grumbach; Göhring erhält 1583 einen Acker am Kupferberg; 1594 übergibt er selbst einen Acker; Göhring ist vor 1609 gestorben, da im Morschheimer Gerichtsbuch 1609 die "Pfarr wittib" erwähnt ist. Vater des Johannes Göhring(vgl. Karmann, Paul: Das Morschheimer Gerichtsbuch 1550-1718; in: Pfälzer Heimat 1976, S. 126; Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 142 Nr. 1637). Vater des Lehrers in Morschheim Johannes *Göhring und der NN. Göhring (verh. mit Philips Schümacher)(vgl. Karmann, Paul: Das Morschheimer Gerichtsbuch 1550-1718; in: Pfälzer Heimat 1976, S. 126; LA Speyer, Nassau-Weilburg Akten Nr. 370).
Goos, Philipp Henrich
† 17.5.1743 Sippersfeld; Pfarrer in Sippersfeld; °° mit Maria Margaretha N.; sein Grab befindet sich in der Kirche in Sippersfeld(vgl. Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 166).
Gößlin, Johann Adam
Hofprediger in Leiningen-Rixingen; Günstling des Grafen Ludwig Eberhard von Leiningen; ab 1667 Pfarrer in Wachenheim / Pfrimm(vgl. Würth: Wachenheim, a.a.O., S. 323).Am 26.10.1670 ist Johann Adam Gößlin, Pfarrer zu Wattenheim als Pate in der Predigerkirche Speyer bei der Taufe des Georg Adam Schramer (Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141, Nr. 01, ev. Taufbuch Predigerkirche, Bl. 430).
Goßmann, Johann Andreas
aus Worms, Magister; seit 1.4.1623 Pfarrer in Wachenheim / Pfrimm(vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 318), zugleich Pfarrer von Monsheim(vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 319). Goßmann lebte als seine Pfarreien weitgehend entvölkert waren, im befestigten Worms bei Verwandten(vgl. Würth: Wachenheim, a.a.O., S. 189) und kehrte erst 1648 zurück. 1650 bat er um Entlassung. Goßmann war Lutheraner; ihm wurde von der reformierten Universität Heidelberg, der ihm für seine Besoldung zustehende Zehnte in Monsheim vorenthalten(vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 319). Goßmann wurde 1650 vom Grafen Johann Philipp von Leiningen-Dachsburg-Emichsburg zum Pfarrer von Battenberg, Kleinkarlbach und Bobenheim berufen wo er bis 1659 den Dienst versah, diesen dann freiwillig niederlegte. Ein halbes Jahr später erhielt er die Pfarrei Altleiningen-Wattenheim am 2.7.1660(vgl.
Göttern, Stephan (1649)
1589/93 ref. Pfarrer in Mauchenheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1649).
Gottwald, Erhard Friedrich (1692)
um 1640 Römhild (Sachsen-Meiningen) - † 1728 Westhofen/Elsaß im Alter von 88 J.; 29.4.1665 imm. Straßburg, Feldprediger in Flandern, 1675 luth. Diakon Wörth/Elsaß, 1675/76 Verwalter Pirmasens, 1676(1724 (i.R) Pfarrer und Spezial (1718) in Westhofen/Elsaß(vgl. Bopp: Ev. Geistliche im Elsaß, a.a.O., S. 191 Nr. 1755; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 146 Nr. 1692).°° mit NN.; Vater v. Christian Friedrich Gottwald (aus Westhofen/Elsaß; 31.3.1709 imm.[phil] in Straßburg) und Johann Friedrich Gottwald (aus Westhofen/Elsaß; 10.4.1708 imm. [phil] in Straßburg)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 146 Nr. 1692).
Gottwald, Johann Georg (1691)
S.d. Pfarrers Thomas Gottwald (aus Hirschberg/Schesien, 1557/63 Pfarrer in Schönaich/Schlesien, 1565 Straßburg) und der Anna Meißner(vgl. Bopp, a.a.O., Nr. 1753), wahrcheinlich Enkel des Schneiders Hans Gottwald und der Anna Schilder(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 146 Nr. 1690); 7.5.1602/17 ref. Pfarrer in Lachen(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 146 Nr. 1690; vgl. Zimmermann: Rotes Buch, a.a.O., S. 167).Gottwald ist zusammen mit Rulitius, Schuldiener zu Neustadt, Vormund über das Kind des verstorbenen Oeconomicus Johann Valentin *Gottwald in Neustadt(vgl. Riehm: Protestantische Pfarrer und Schulmeister in den Kaufprotokollen von Neusatadt a.d. Hardt, 1612-1916; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1928, S. 144; Stadtarchiv Neustadt Ratsprotokolle I 1615, Bl. 49r).
Gottwald, Johann Valtin
† zw. 1612-1614 Neustadt a.d. Hardt; Oeconomicus paedagogii in Neustadt; vielleicht ein Sohn des Pfarrers Thomas Gottwald (aus Hirschberg/Schesien, 1557/63 Pfarrer in Schönaich/Schlesien, 1565 Straßburg) und der Anna Meißner(vgl. Bopp, a.a.O., Nr. 1753), wahrcheinlich Enkel des Schneiders Hans Gottwald und der Anna Schilder(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 146 Nr. 1690) und wäre dann ein Bruder des ref. Pfarrers in Lachen Johann Georg *Gottwald (1691)(vgl. Riehm: Protestantische Pfarrer und Schulmeister in den Kaufprotokollen von Neusatadt a.d. Hardt, 1612-1916; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1928, S. 143).Der Pfarrer Johann Georg *Gottwald (1691) ist zusammen mit Rulitius, Schuldiener zu Neustadt, Vormund über das Kind des verstorbenen Oeconomicus Johann Valentin *Gottwald in Neustadt(vgl. Riehm: Protestantische Pfarrer und Schulmeister in den Kaufprotokollen von Neusatadt a.d. Hardt, 1612-1916; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1928, S. 144; Stadtarchiv Neustadt Ratsprotokolle I 1615, Bl. 49r).
Götz, Georg (1650)
aus Magdeburg; am Hofe d. Pfalzgrafen Georg Johann von Veldenz in Lützelstein/Elsaß; 1567/70 luth. Präzeptor und Pädag. In Hornbach, nach Magdeburg zurückgekehrt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1650).
Götz, Johann Nikolaus (1657)
9.7.1721 Worms - † 4.11.1781 Winterburg; S.v. Pfarrer Philipp Peter *Götz (1653) und Anna Rosina Roos(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1657). Bruder von Pfarrer Karl Christoph Götz(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Anm. zu Nr. 1653) und von Pfarrer Johann Philipp Götz (1656)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1656).8 J. Gymn. Worms, 1739 Stud. Halle; 1739/42 Präzeptor Waisenhaus Halle, 1742/43 Hauslehrer bei Freiherr Friedrich von Kalckreuth u. Prediger in Emden; Examen Aurich; 1743 nach einer Reise durch Holland zurück nach Worms; 1744/46 Schloßprediger u. Hofmeister d. Gräfin von Strahlenheim in Forbach, 1746 Ritterakademie Lunéville, 1747/51 Feldprediger im Regiment Royal Allemand in Nancy und Toul (Anm. wie später 1755/60r sein Bruder Karl Christoph Götz [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Anm. zu Nr. 1653]); 3.3.1751/54 luth Pfarrer Hornbach, 1754/61 Inspektor in Meisenheim, 1761/76 Inspektor u. Kons.-Ass. In Winterburg, 1776/81 Superintendent d. bad. Oberamts Kirchberg u.d. Ämter Sprendlingen und Winterburg (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1657; vgl. Bopp: Ev. Geistliche im Elsaß, ).°° 1752 in Hornbach mit Christine Elisabeth Johanetta Caesar Wwe. Hauth (Tochter d. Amtmanns auf der Wildenburg Joh. Anton Caesar; sie °° I mit d. Pfarrer und OKons.-Rat in Zweibrücken, Johann Philipp Hauth [1950]); Vater vonLiteratur:- Sponheimer Bote 2003, S. 15-16: „Blatt eines neuen, im Jahre 1764 angefangenen Kirchenbuches : Kirchenbuch fürs Evangl. Luth. Kirchspiel Winterburg welches mit dem Kirchen Jahre 1764 von mir Johann Nikolaus Götz, Pfarrer obigen Kirchspiels, und des Consistori zu Trarbach ASSESSORE angefangen, und darinnen ordentlich verzeichnet worden“
Götz, Johannes (1651)
1574/75 (†) luth. Pfarrer in Rheingönheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1651).
Götz, Johannes (1654)
† vor 1617; Pfarrer Gleishorbach; °° mit NN; Vater der Anna Judith Götz (1617 als Kommunikantin in Bergzabern genannt) und der Amalie Götz (1620 als Kommunikantin in Bergzabern genannt)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1654).
Götz, Laurentius (1652)
1588 Bergzabern - † 15.1.1636 Annweiler; S.d. Bürgers NN. Götz; 14.4.1602 Stip. Hornbach, 10.11.1608 imm. Heidelberg („Goltzius“); 1611/13 ref. Pfarrer in Albersweiler; 3.9.1613/28 Siebeldingen, 1629/32 Rumbach(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1652).°° I mit Anna Maria Acker († 1615 Siebeldingen); °° II Kath Hilsbach († 1617 Siebeldingen); Vater d. Maria Katharina Götz (~ Cantate 1613)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1652).
Götz, Philipp Peter (1653)
~ 21.10.1683 Mülheim a.d. Mosel - † 16.4.1633 Worms; S.d. Pfarrers Johann Sebastian Götz (~ 20.9.1657 Usingen - † 21.1.1710 Meisenheim)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1653; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, S. 163) und der Annas Katharina Haut (geb. 5.10.1645 Niederhosenbach; T. von Pfarrer Georg Wilhelm Haut [10.3.1616 Brombach - † 3.2.1667 Herrstein; Pfarrer in Niederbrombach und Herrstein/Hunsrück] und der Barbara Lorentz [um 1619 - † 23.1.1660 Herrstein], Wwe. d. Hans Adam Beuerlein, Pfarrer in Weiler bei Monzingen und des Johann Michael Becker [† 1674 als Pfarrer in Eckweiler bei Sobernheim])(vgl. Armknecht, Karl Heinz: Die Ahnen berühmter Wormsgauer, Teil 2: Johann Nikolaus Götz; in: Der Wormsgau 1953, S. 150). Enkel des Handelsmanns und Bürgermeisters in Usingen Johannes Götz (1596 Wetzlar - † 26.2.1662 Usingen)(vgl. Armknecht, Karl Heinz: Die Ahnen berühmter Wormsgauer, Teil 2: Johann Nikolaus Götz; in: Der Wormsgau 1953, S. 150).15.9.1700 imm. Jena, 1707 Adjunkt Meisenheim, 1707/08 schwedischer Gesandtschaftsprediger in Paris; 1708/10 luth. Pfarrer in Odernheim/Glan, 1710/20 Oberpfarrer in Meisenheim, 1720/33 Worms (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 1653; vgl. Rosenkranz: Ev. Rheinland, a.a.O., Bd. 2, S. 163).°° Anna Rosina Roos (10.2.1693 Kreuznach - † 1758 Worms; Tochter d. Ratsherrn in Kreuznach, Johann Konrad Roos [geb. 24.2.1667 Winterburg, Bäckermeister, Ratsherr und Vorsteher der luth. Gemeinde in Kreuznach {vgl. Armknecht, Karl Heinz: Die Ahnen berühmter Wormsgauer, Teil 2: Johann Nikolaus Götz; in: Der Wormsgau 1953, S. 150}]) und [°° 17.10.1691 in Kreuznach] mit Anna Marg. Kebich [geb. 23.1.1670 Kreuznach] [vgl. Armknecht, Karl Heinz: Die Ahnen berühmter Wormsgauer, Teil 2: Johann Nikolaus Götz; in: Der Wormsgau 1953, S. 150]); Vater von Pfarrer Karl Christoph Götz (15.7.1733 Worms - † +++, Stud. Halle, 1755/60 Feldprediger beim Regiment Royal Allemand, 1760/63 Pfarrer in Altenkirchen bei Weilburg; nach Amerika ausgewandert; °° Johanna Christiane Carl aus Weilburg [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 143 Anm. zu Nr. 1653; vgl. Bopp: Ev. Geistl. im Elsaß, a.a.O., Nr. 1724]), von Pfarrer Johann Philipp Götz (1656) und von Pfarrer Johann Nikolaus *Götz (1657).
Gräber, Johann Michael
++klären ob evangelische++ um 1744 Schulmeister in Neuhofen; Pate am 29.9.1744 in Neuhofen bei der Taufe von Johann Michael Böhmer(vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 23).
Graf, Alexander Friedrich Karl
1770-1835; Kirchenrat in Worms(?); Vater der Sophie *Graf (verh. mit Pfarrer Johann Philipp Christian *Jacob)(vgl. Kuby: Ergänzungen Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben I und J; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 120).
Graf, Sophie
1799 Worms - +++; Tochter von Kirchenrat Alexander Friedrich Karl Graf; °° mit Pfarrer Johann Philipp Christian *Jacob(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 210 Anm. zu Nr. 2416; NN: Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben I und J; in: Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 120; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 91)
Gräter, Wolfgang Jakob (1698)
um 1570 Grötzingen - † 27.8.1631 Ellmendingen b. Pforzheim; S. d. Pfarrer Philipp Jakob Gräter u. Maria Firnhuber; imm. 15.3.1590 Tübingen; um 1597 luth. Pfarrer Ellmendingen; 1605/15 luth Pfarrer in Rhodt, 1618/22 Pfarrer Krautweiler/Elsaß, 1622/25 Willstädt, 1625/28 (abgesetzt) Pfarrer Babenhausen; bis 1631 luth. Diakon in Ellmendingen (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 147 Nr. 1698).Gräter hat Rhodt offenbar schon im Juli 1614 verlassen, da die Pfarrei v. 31.7.1614 – 12.11.1615 von Böchingen aus versehen wurde(vgl. Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129 m.w.N).°° 12.4.1597 in Gernsbach mit Johanna Laible (T. d. Sebastian Laible aus Gernsbach); Vater d. Johann Erhard Gräter (geb. Rhodt - † 15.1.1632 Schaafheim, 1623 imm. Straßburg, 1626/32 luth. Diakon Schaafheim)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 147 Nr. 1698).
Grauel, Johann Valentin
um 1750; zunächst luth. Pfarrer in Steinbach; dann wegen Unzucht verurteilt und als Pfarrer entlassen; 1750 wurde Grauel von Graf Ernst Ludwig von Leiningen-Westerburg-Neuleiningen (1718-1765) als Pfarrer in Obrigheim installiert. Dagegen wendete sich Graf Christian Carl Reinhard von Leiningen-Dachsburg-Falkenburg (1695-1766), der mit der Trennung der Kirche von Obrigheim von der Pfarrei Colgenstein und der Erhebung von Obrigheim zur selbständigen Pfarrei nicht einverstanden war. Dieser klagte vor dem Reichskammergericht, mit dem Antrag, die Abtrennung der Filiale von Obrigheim von der Pfarrei Colgenstein rückgängig zu machen. Das Reichskammergericht hob mit Urteil vom September 1753 die Trennung auf und ermächtigte durch Exekutorialmandat den Oberrheinischen Reichskreis mit der Durchsetzung(vgl. Füßl, Wilhelm: Auszüge aus den verschollenen Kirchenbüchern der evangelisch-lutherischen Pfarrei Colgenstein; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Jahrgang 1992, S. 454 ff; in: Bibliothek Ref Archiv 3: Kleine Beiträge Nr. 25a1, Nr. 25a2 und Nr. 32)
Gravius (Grau), Jakob
aus Saarbrücken, 1568/noch 1584 lutherischer Pfarrer in Gersheim, zugleich 1568/80 Walsheim an der Blies; Vater des Pfarrers Philipp *Grau(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 148 Nr. 1707).
Gravius, Philipp
geboren in Gersheim - † 1618 Ernstweiler; lutherisch geboren, Sohn von Pfarrer Jakob *Gravius; 18.7.1584 Stipendiat Hornbach, 8.12. 1591 imm. Heidelberg, 1593 reformierter Subdiakon, bis 1594 Koll. Latein-Schule Meisenheim, 1600 Mimbach, 1594-1618 reformierter Pfarrer in Ernstweiler; 1609 war er 17 Jahre im Amt; °° mit NN. (sie °° II 1620 in Zweibrücken mit Joh. Heinrich Ziegler, Bürger zu Annweiler), er hat mit seiner Frau 7 Söhne und 2 Töchter; Vater des Pfarrers Samuel Gravius(vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 103 iVm Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 148 Nr. 1708). und des Gastwirts in Bergzabern Philipp Georg Gravius; Großvater von Johann Georg Gravius (°° mit Anna Margarethe *Dieburg; Tochter von Pfarrer Johann Nikolaus *Dieburg)(vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 103).
Gravius, Samuel
um 1600 Mimbach - † 7.11.1675 Medard(vgl. Rosenkranz: rhein. Pfarrerbuch, a.a.O., Bd. II, S. 169); Sohn von Pfarrer Philipp Gravius und der NN.; 9.2.1613 in Schule Hornbach, 16.11.1616 Konvikt, 125.10.1617 Stipendiat in Hornbach; 1624 Schulmeister Baumholder; 1632/33 ref. Pfarrer in Achtelsbach, 1633/42 in Heiligenmoschel, 1642/52 in Hinzweiler, 1652/61 Hundsbach, 3.5.1661/75 Medard;°° 19.10.1624 mit Margarethe Jost, Tochter d. Joh. Jost aus Baumholder(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 148 Nr. 1709).Bei der Taufe des Friedrich Lammersdorffer (Sohn des Schaffners zu Odenbach, Bernhard *Lammersdorff und der Anna Elisabeth Riebel / Ribel) heißt es im ref. KB Hinzweiler1 am 6.6.1642: „Herrn Bernhardi Lamersdorffers, Schaffners zu Offenbach und Anna Elisabetha, eheliche Haußfraue, ehel. Söhnlein ist den 6. Juny zu Offenbach durch mich Samuelem Gravium ( dero Zeit Kirchendienern im Thal Eßweiller getauffet...“
Greim, Johann Adam (1714)
1700 err. - † 20.10. 1775 Gerolsheim im Alter von 75 J. 1 M. 13 Tg; schrieb sich selbst 'Kreim'; 1740/45 luth Diakon Altleiningen, 1745/52 Pfarrer Tiefenthal, 1752/75 Gerolsheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 148 Nr. 1714 iVm. Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129 Nr. 1714).°° mit NN.; Vater von Pfarrer Karl Friedrich *Greim (geb. 20.10.1751 Tiefenthal), Johann Jakob Greim (geb. 29.10.1752), Gottfried Greim (geb. 6.3.1755 - † 10.2.1763); Margaretha Carolina Greim (geb. 16.10.1758), Dorothea Louisa Greim (Patin 1762, luth. KB Gerolsheim)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 148 Nr. 1714 iVm Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129 Nr. 1714).
Greim, Karl Friedrich (1715)
20.1.1751 Tiefenthal - † 16.7.1830 Oppenheim; lutherisch; Sohn von Pfarrer Johann Adam *Greim (1714); Stud. Halle und Jena; 16.2.1775 luth. Ex. Heidelberg, 1775 Vikar Unterschefflenz, 1778/86 Pfarrer Otterberg, 1.4.1786/93 2. luth Pfarrer Kaiserslautern, geflohen, 1794 in Ladenburg, 1795/97 Pfarrer Oppenheim, 1797/1830 Mommenheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 148 Nr. 1715).
Greiß, Jakob
um 1700 luth. Schulmeister in Ilbesheim bei Kirchheimbolanden; Greiß wird am 31.1.1700 als Pate in Ilbesheim genannt(vgl. luth KB Ilbesheim bei Kirchheimbolanden1, Bl. 6, Taufeintrag vom 31.1.1700) und auch am 2.4.1701(vgl. luth KB Ilbesheim bei Kirchheimbolanden1, Bl. 7, Taufeintrag vom 2.4.1701). Vater des Jakob Greiß (geb. 26.4.1702)(vgl. luth KB Ilbesheim bei Kirchheimbolanden, Bl. 8).°° mit Elisabetha Greisin (sie ist 1702 als Patin in Ilbesheim genannt)(vgl. luth KB Ilbesheim bei Kirchheimbolanden, Bl. 8).
Grohé, Amalie Susanne
°° mit Pfarrer Johann Heinrich Böhner (2.8.1739 Mannheim - 20.9.1815 Wachenheim / Weinstr)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 42 Anm. zu Nr. 481).
Grohe, Georg Christoph
Kirchenrat; Vater des Kirchenregistrators Philipp Lorenz Grohe; Großvater des Pfarrers *Georg Friedrich Grohe (1743a) (1759 Heidelberg - 1797 Rinklingen)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 186 Anm. zu Nr. 2139).Anm.: Georgius Christophorus Grohius wurde am 3.7.1706 in Heidelberg als stud. theol. immatrikuliert(vgl. Moraw/Karst: Die Universität Heidelberg und Neustadt an der Haardt, Speyer 1963, S. 90).
Grohe, Georg Friedrich (1743a)
1759 Heidelberg - 1797 Rinklingen; Sohn des Kirchenregistrators Philipp Lorenz *Grohe; Enkel des Kirchenrats Georg Christoph *Grohe(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 186 Anm. zu Nr. 2139).Aufnahmejahr 1778, Pfarrer In der Pfalz (wo ?); 1791/97 (†) ref. Pfarrer in Rinklingen(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 151 Nr. 1743a).°° am 29.10.1793 in Rinklingen mit der Pfarrerstochter Susanne Karoline Hertzogenrath (T.v. Pfr Jakob Karl *Her(t)zogenrath [2139] und Magdalena Henriette (Charlotte) Becker(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 186 Anm. zu Nr. 2139).Anm.: Kuby(vgl. Kuby: Ergänzungen z. Pfälz. Pfarrerbuch Buchstabe G, in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 104) gibt dagegen an: Grohe, Georg Friedrich (1743a); S.d. Ludwig Friedrich G., *Rinklingen 1795, Pfarrer in verschiedenen badischen Pfarreien, zuletzt in Heidelberg-Rohrbach, † 1873 (Neu II, 213); S. Georg Heinrich, * Rinklingen 1796, zuletzt Pfarrer In Wein garten/Baden, † 1859 (Neu II, 217), im übrigen vgl. Nr. 2139 (Herzogenrath).
Grohe, Philipp Lorenz
Sohn des Kirchenrats Georg Christoph *Grohe; Kirchenregistrator; Vater des Pfarrers Georg Friedrich Grohe (1759 Heidelberg - 1797 Rinklingen)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 186 Anm. zu Nr. 2139).Gropp, Jakob:s. Tripodius
Grosshans, Friedrich (1757)
Juni 1629 Annweiler - † 21.9.1679 Godramstein; Sohn von Pfarrer Philipp *Grosshans und Anna Barbara *Schwebel; Enkel des zweibrückischen Kanzlers Dr. Johann Heinrich *Schwebel und Anna Margarethe *Pastoir; 4.3.1648 imm. Basel, 1648 Lausanne; 1651/53 reformierter Pfarrer Konken, 1653/63 Mimbach, 1663/67 Ernstweiler, 1667/77 (abgesetzt) Godramstein, 26.6.1677/79 Oberschultheiß Godramstein(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 152 Nr. 1575).°° I 15.1.1652 mit der Pfarrerstochter Anna Susanne Bachmann (geb. 2.8.1628 Zweibrücken, ~ 10.8.1628; Tochter von Pfarrer Johann Daniel *Bachmann u. Margarethe Motz [Tochter des Bäckermeisters Arnold Motz in Zweibrücken])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 152 Nr. 1575 iVm Kuby: Nachtrag Pfälz. Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte1983, S. 129).
Grosshans, Philipp
1604 Annweiler (err) - 9.5.1634 Frankweiler; Sohn des zweibrückischen Vogts Nicolaus *Grosshans und dessen 2. Ehefrau Barbara Trierer (err); Schule Zweibrücken 9.11.1612 Exter, 30.10.1614 Konvikt Hornbach, 24.7.1620 imm. Heidelberg, 29.9.1621 imm. Herborn, März 1624 imm. Basel, 29.5.1625/33 reformierter Pfarrer Albersweiler, 1633/34 Frankweiler; °° am 1.5.1625 Zweibrücken mit Anna Barbara *Schwebel (Tochter des zweibrückischen Kanzlers Dr. jur. Johann Heinrich Schwebel); Vater des Pfarrers Friedrich Grosshans
Grüber, Michael
+++ prüfen ob evangelisch+++ um 1742 Schulmeister in Neuhofen; am 2.2.1742 in Neuhofen Trauzeuge bei der Hochzeit des Joseph Bachert mit Maria Kramler(vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 10).
Grumbach, Johannes
bis 1576 Pfarrer in Morschheim; er war der erste nachweisbare evangelische Pfarrer nach Einführung der Reformation in Morschheim, danach bis 1597 Pfarrer von Wachenheim / Pfrimm und anschließend Pfarrer von Udenheim(vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 314; Karmann, Paul: Das Morschheimer Gerichtsbuch 1550-1718; in: Pfälzer Heimat 1976, S. 126; dort als "Grunbach" bezeichnet; ebenso Biundo: Die ev. Geistlichen seit der Reformation, a.a.O., S. 153 Nr. 1768). 1575 wird Grumbach im Morschheimer Gerichtsbuch als Zeuge bei einer Erbteilung genannt, dort aber unter "Grunbach" aufgeführt(vgl. Karmann, a.a.O., S. 126).
Grün, Johann Christian Friedrich
6. 8.1792 Speyer - † 22.5.1866 Drusweiler; S. d. Schmiedes Joh. Grün und Joh. Magd. Schock; 2 J. Stud. und 24. 5. 1811 bacc. art. Straßburg, abermals 2 ½ Jahre Stud. Straßburg; Vikar Speyer und Pfarrdienst Weingarten und Schwegenheim; 1813 Examen, Aufnahmejahr 1815; Vikar und 2.4.1816/20 Pfarrer Germersheim; 21.9.1821/27 Klingenmünster, 1827/37 Sausenheim, 6.4.1837/44 Mußbach, 25. 6.1844/50 Lautersheim, 29.12.1850/66 Drusweiler; °° 1817 mit Marg. Rosine Kaußler (aus Landau, † Mußbach)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 152/53 Nr. 1762).
Grünewald, Heinrich August
aus Konken?; Apotheker; Vater der Christiane Wilhelmine Elisabeth Grünewald († 14.4.1851 Zweibrücken; verh. am 20.8.1788 in Konken mit Pfarrer Christian Philipp *Märcker)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 283 Anm. zu Nr. 3263 iVm NN.: Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch von Georg Biundo Buchstabe M (Nr. 3255-3728); in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1986, S. 72)Grünewald, Johann Martin:um 1723 lutherischer Schuldiener zu Odenbach/Glan; °°Anna Elisabeth NN.; Vater von Johann Henrich Grünewald (*1723 err. † 18.5.1728), Johann Michael Grünewald (*1725 err.-13.5.1729) und Susanna Christina Grünewald (*14.7.1730) vgl. Anthes, Günter F.: Die Kasualien der Einwohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kirchenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 31).
Gufer, Joseph
vor 1596 Kempten - † 1635 Herrensulzbach; Stud. Tübingen; Magister; 1625-1635 (†) Pfarrer zu Herrensulzbach u. Hofprediger zu Grumbach(vgl. Anthes: Kasualien d. luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, a.a.O., S. 7).°° I mit Euphrosine NN. († beerd. 23.1.1631 Herrensulzbach); °° II mit Maria Korngerade (T.d. Sebastian Korngerade aus Saarbrücken); Vater von Johann Ulrich Gufer (1627 [err.] - † beerd. 14.6.1629 Herrensulzbach) und Johann Ludwig Gufer († an der Pest, beerd. 23.11.1632 Herrensulzbach)(vgl. Anthes: Kasualien d. luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, a.a.O., S. 7).
Gülch, Sophia Elisabeth
Tochter des pfalz-zweibrückischen (?) Rentmeisters in Lützelstein/Elsaß, Johann Gottlieb *Gülch; Schwester der Maria Theresia *Gülch und der Friederike Gülch; °° mit Pfarrer Johannes Hahn; Mutter des Pfarrers Andreas Hahn(vgl. NN.: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 129 Anm. zu Nr. 1851; Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 90 iVm Stuck, Kurt: Verwaltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken , a.a.O., S. 212)
Gülden, Johann Georg
Urkunden/Literatur:- LA Speyer Best. C38 Nr. 616: Erbbestandsvergabe des Enkenbacher Gutes zu Rüssingen an Johann Georg Gülden, Pfarrer zu Rüssingen, 1710-1728
Gulden, Johann Georg (1788)
20.2.1664 Speyer - † 1720 Rüssingen; S.d. Ratsherrn Valentin Gulden und Dorothea Abel aus Durlach(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1788).18.10.1684 imm. Straßburg, 8.6.1688 imm. Jena; ?.1.1798 Examen in Dürkheim; 26.3.1698/1700 luth. Diakon und Schulmeister Kleinbockenheim, 1700/07 Pfarrer Dreisen, 1707/20 Rüssingen (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1788).°° 1699 mit Anna Elisabeth Henrici (T. d. Pfarrers Joh. Henrici [~ 25.11.1636 als S. d. Bäckers Heinrich Henrici; † 4.1.1699 als Pfarrer zu Assenheim] [vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 4, S. 218] u. [°° 28.11.1665 Frankfurt a.M.] Anna Elisabeth Euth (T. d. Präzeptors und Gerichtsschreibers in Reichelsheim Konrad Euth [vgl. Hessische Chronik 1940, S. 136]); Vater d. Sophie Elisabeth Gulden († 28.10.1762 Gensingen im Alter v. 62 J 2 M; °° mit Pfarrer Johann Nikolaus Krieger[2918)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1788 iVm. S. 252 Nr. 2918).
Gulden, Johann Jacob (1790)
18.8.1771 Pirmasens - † 1.10.1830 Landau(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1790); S. d. ref. Pfarrers in Pirmasens Philipp Daniel *Gulden und Maria Elisabeth Wecker(vgl. Böttcher.: Die Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 262-263).Lateinschule Pirmasens, Gymnasium Zweibrücken, Stud. 1789/91 Jena, 1792/93 Heidelberg; 4.3.1793 Examen Heidelberg; 20.3.1793 ordiniert; Vikar in Blödesheim und Dittelsheim, 1795/97 Hangenweisheim; 1797/1805 Pfarrer Offenbach bei Landau, zugl. ref. Pfarrer Landau; 13.9.1805 bzw. 19.6.1806/1826 (i.R) Mörzheim, 15.1.1805 Landeskirchenpräsident f. d. Konsistorium Landau(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1790).1804 °° mit Henriette Juliane Philippine *Culmann (geb. 4.6.1784 Annweiler – 12.1.1818 Mörzheim [vgl. Kuby: Nachtrag z. pfälz Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1891. S. 108 Nr. 1790]; T.v. Pfarrer Philipp Friedrich Culmann und Juliane Henriette Margarethe Dell [857])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1790 iVm. S. 76 Anm. zu Nr. 857); Vater des Gustav Adolph Gulden (18.12.1808 Mörzheim - † 7.4.1882 Zweibrücken, Jurist, 1848 in der Nationalversammlung; der Enkel Gustav Gulden war 1914 der älteste kriegsfreiwillige Leutnant)(vgl. Böttcher.: Die Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 262-263 iVm. vgl. Kuby: Nachtrag z. pfälz Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1891. S. 108 Nr. 1790).
Gulden, Johann Philipp
Metzgermeister aus Neustadt; Sohn des Metzgers Philipp Ulrich Gulden und der Anna Catharina Greuel; °° in Neustadt mit Maria Sophia *Rothgeb; Vater von Pfarrer Philipp Daniel *Gulden(vgl. Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Anm. zu Nr. 1789; vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 263).
Gulden, Philipp Daniel (1789)
geboren in Neustadt (?) - 1794 Zweibrücken (?); Sohn des Metzgermeisters Johann Philipp *Gulden aus Neustadt und Maria Sophia Rothgeb(vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 263; vgl. Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1789).31.1.1756 imm. Heidelberg; reformierter Pfarrer in Pirmasens 1769-1794(vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 263; vgl. Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1789).°° mit Maria Elisabeth Wecker; Vater des Pfarrers Johann Jacob *Gulden (1790)(vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49; in: Pfälz.-rheinische Familienkunde 1999, 263; vgl Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1789).
Gülich, Johann Georg (1774)
ca. 9.1.1659 Windsheim - † 19.9.1707 Ingenheim/Elsaß, beerd. 22.9.1707 ebd.(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1774; vgl. ev. KB Ingenheim, BMS, 1650-1736, 3E, S. 219/1, Bild 114); S. d. Oberpfarrers Johann Wolfgang Gülich u. Elisabetha Aurelia geb. König(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1774).Schulen in Windsheim u. Nürnberg; 1676/79 stud. Wittenberg; 1679/81 Leipzig, 1681/83 Erzieher 1689/94 luth. Pfarrer in Riedbach/Hohenlohe; 16.5.1694 Diakon in Woerth/Elsaß; am 9.11.1696 zum Pfarrer in Pirmasens ernannt, Aufzug am 18.1.1697; im Dezember 1703 nach Ingenheim/Elsaß(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1774 iVm Biundo: Pfarrerbuch, S. 154, Nr. 1774).°° 19.2.1697 in Buchsweiler/Elsaß mit Maria Salome Kirchner (geb. 6.11.1666 Lichtenau, 1711 noch am Leben; T. v. Pfarrer Adam Kirchner [1630-1678] u. [°° 15.2.1663] Susanna Regina Krätzmeyer [† 26.8.1678] [vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1774 iVm. G. Ch. Schildberg: „Le Pastorat du Comte de Hanau-Lichtenberg de 1618 à 1789“, Straßburg 1979, S. 172 u. 267]); Vater von Johann Gottlieb Gülich (geb. 3.7.1698 Pirmasens), des Johann Georg Gülich (geb. 14.7.1700 Pirmasens) und der Alexandrine Marie Gülich (geb. 14.3.1702 Pirmasens)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1774).Der Pastor in Pirmasens, Johann Georg Gülich war am 24.11.1700 als Pate in Buchweiler/Elsaß bei der Taufe der Maria Magdalena Sophia Wetzel, der Tochter des Oberjägers im Schloß Buchsweiler (Grafschaft Hanau-Lichtenberg), Johann Heinrich Wetzel und der Anna Magdalena geb. Kirchner(vgl. prot. KB Bouxwiller1700-1738 Bl. 21); er ist ebenfalls Pate 18.11.1704 in Buchsweiler(vgl. prot. KB Bouxwiller1700-1738 Bl. 40).
Gülich, Johann Ludwig (1775)
1717 Speyer - † 1782 Freimersheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1775); S. d. Müllermeisters Tobias Gülich und Sophia Margaretha NN.(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1775).25.4.1740 imm. Tübingen, 1741/82 (†) luth Pfarrer in Freimersheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1775).°° I am 6.11.1741 in Freimersheim mit Anna Maria Medes († nach 9.9.1746 T. d. Schultheißen zu Freisbach Johann Justus Medes und der Christina Barbara NN.(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1775).°° II vor 1751 mit anna Maria Caspari aus Rhodt unter Rietburg(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1775).Vater der Regine Christine Justine Gülich (°° 20.2.1786 in Neustadt mit dem Papiermacher Andreas Schmidt [aus Lorsbach im Darmstädtischen])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1775).
Gumbart, Friedrich
13.7.1814 Annweiler - † 14.11.1882 Ebertsheim; Pfarrer; Sohn des Pfarrers Johann Ludwig Gumbart; Studium 1835-1839 Erlangen und Bonn, Aufnahmejahr 1839; Vikar in Erpolzheim, 1841/43 Eisenberg, Waldfischbach, 1844/45 Impflingen, Pfarrer 28.1.1845-1865 Steinbach / Donnersberg, 19.10.1865-14.11.1882 Ebertsheim .°° mit Katharina Zepp . Vater der Elisabetha Gumbart (°° am 24.10.1878 in Ebertsheim mit dem Buchdrucker in Ludwigshafen, Albrecht Ludwig Meinhard) .
Gumbart, Johann Ludwig
3.1.1773 Impflingen - † 12.7.1846 Steinbach/Donnersberg; Pfarrer; Sohn des Pfarrers Leonhard Leonhard *Gumbart und der Pfarrerstochter Elisabeth Justine *Watzenborn; 1777/88 Schule Bergzabern, 1 ½ Gymnasium Grünstadt; 31.3.1792 imm. Heidelberg; 1 ½ Jahre Studium Jena, 1794 Heidelberg; 15.9.1794 Examen; 24.9.1794 ordiniert Heidelberg; 1794/95 Vikar Lampertheim, 1795/97 Vikar und anschließend 1797-1846 Pfarrer Impflingen .°° 19.3.1807 Annweiler mit Charlotte Philippine Pasquay (3.3.1789 Annweiler – 29.11.1844 Impflingen; Tochter des des Handelsmanns in Annweiler Werner Ludwig Pasquay [12.8.1752 Annweiler - † 26.9.1813 Annweiler] und der Elisabeth Closmann [geb. Mannheim - † 7.2.1818 Annweiler]); Vater des Pfarrers Friedrich *Gumbart .
Gumbart, Kaspar
1651 Frankenthal - † 1707 Weinheim / Bergstraße; Pfarrer; °° mit NN.; Vater des Pfarrers Johann Philipp Gumbart (aus Weinheim/ Bergstraße); Großvater des Pfarrers Leonhard Friedrich *Gumbart(vgl. Hinweis bei Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1792).Caspar Gumberth, „gewesener Pfarrer der zerstreuten reformierten Gemeinde zu Mannheim“ und dessen Ehefrau Magdalena lassen am 25.4.1690 in Hanau die Tochter Johanna Magdalena taufen; Gevatter ist „Hr. Johann Jacob Raphe, gewesener Pfarrer der zerstreuten reformierten niederländischen Gemeinde zu Frankenthal“(vgl. Thomas, Hans und Hedwig: Pfälzer in den deutschen Kirchenbüchern von Hanau; in: PRFK 1989, S. 496-497).
Gumbart, Leonhard Friedrich
28.5.1740 Eberbach - † 15.7.1823 Impflingen; Pfarrer; Sohn des Pfarrers Johann Philipp Gumbart (aus Weinheim / Bergstraße) und Enkel des Pfarrers Kaspar Gumbart [1651 Frankenthal - † 1707 Weinheim / Bergstraße] und der Pfarrerstochter N. Hemelius [Tochter des Pfarrers Joh. Philipp Hemelius {geb. 1629 Wimpfen - † 1680 Bretten])}; Bruder des Pfarrers in Klingenmünster, Johann Philipp Gumbart) .°° 27.2.1770 in Billigheim mit der Pfarrerstochter Elisabeth Justine *Watzenborn (7.5.1743 Klingenmünster - † 2.12.1803 Impflingen; Tochter des Pfarrers Anton Johann Heinrich Watzenborn und der Albertine Metta Henrietta Kastens) .
Gümbel (Gimbel), Johann Adam (1778)
15.5.1698 Atzbach bei Wetzlar - † 20.4.1777 Albisheim; S. d. nassauischen Schultheißen Johann Casimir Gümbel (1660 - † 1740) und Clara Katharina Schmitt (noch 1731 bezeugt); Großvater Ludwig Gümbel (1624 – 1688); Urgroßvater Lutz Gümbel (1580 - 1649)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1778 iVm. Kuby: Ergänzungen z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1778).1723/26 Adjunkt, 1726/77 luth. Pfarrer in Albisheim (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1778).°° I am 16.11.1725 in Sion bei Morschheim mit Maria Ursula Georgi († 7.2.1733 Albisheim im alter v. 29 J.; T. d. Chirurgus in Kreuznach Johann Ernst Georgi)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1778 iVm. Kuby: Ergänzungen z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1778).°° II 27.4.1734(vgl. luth. KB Morschheim) mit Gertrud Vopelius (T d. kurpfälzischen Schaffners in Sion bei Kirchheimbolanden Konrad Vopelius und Maria Magdalena Georgi [!](vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1778 iVm. Kuby: Ergänzungen z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1778). Die Schwiegermutter Maria Magdalena geb. Georgi verw. Vopelius war seit 11.11.1723 wieder verheiratet mit Hauptmann Joh. Friedrich Dillenius; im Juni 1752 war sie, wiederum verwitwet, Patin bei einem Enkelkind Gümbel(vgl. Kuby: Ergänzungen z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1778).Kinder (alle geb. in Albisheim): Ludwig Casimir Gümbel (geb. 21.9.1726, 1758/60 Diakon Neusaarwerden [vgl. Bopp: Pfarrerbuch Elsaß, a.a.O., Nr. 1857]; °° Luise Flach aus Neusaarwerden), Anna Regina Gümbel (geb. 11.9.1728 Albisheim), Georg Friedrich Gümbel (geb. 15.4. 1731 Albisheim; Förster in Alsenz), Philippine Gertrud Gümbel (geb. 6.2.1733 Albisheim), Johann Friedrich Gümbel (geb. 19.5.1737 Albisheim, 29.5.1753 imm. Straßburg), Charlotte Friederike Gümbel (geb. 3.1.1740 Albisheim), Susanna Jakobine Gümbel (geb. 25.4.1742 Albisheim; °° 28.8.1770 in Albisheim mit Joh. Joachim Rost, Stadtaktuar in Erfurt), Karl Philipp Gümbel (geb. 3.10.1747 Albisheim), Joh. Adam Theodor Gümbel (geb. 1.10.1749 Albisheim), Anna Magdalene Gümbel (geb. 14.7.1752 in Albisheim, Patin war die Großmutter Anna Magd. Georgi, Wwe. der beiden Schaffner zu Sion Friedrich Dillenius und Konrad Vopelius)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1778).Literatur:- Dt. Familienarchiv 5, 1956, S. 162 ff (Stammfolge zu Gümbel)
Gümbel, August Wilhelm (1779)
8.3.1818 in Dannenfels - † 15.9.1860 Rockenhausen; Sohn des Revierförsters Johann Friedrich *Gümbel aus Dannenfels und der Pfarrerstochter Charlotte Marie Philippine *Roos; studierte 1838/41 Theologie in Erlangen und Utrecht(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1779); imm. Heidelberg 9.10.1839(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1779); Ausbildungsjahr 1841; Vikar Sippersfeld und Rockenhausen, 4.6.1847/50 Pfarrer Hochstätten; vom 1.6.1850 bis zu seinem Tod am 15.9.1860 Pfarrer in Rockenhausen(vgl. Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, 41; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1779).Gründer des Rettungshauses Inkelthalerhof bei Rockenhausen(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1779).°° I am 12.11.1844 mit Friederike Kleinhans (Niederflörsheim 10.11.1819 - † 8.9.1858 Rockenhausen, Tochter des Landwirts Kleinhans); °° II mit Ernestine Wittmann aus Rockenhausen(vgl. Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, 41; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1779).Schwiegervater † 17.4.1843, Schwiegermutter † 18.9.1842 +++klären: aus welcher Ehe+++(vgl. Ev. Blätter f. Die unierte Kirche der Pfalz 1858, S. 184 f.; vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1779).Literatur:- Gümbel, August Wilhelm: Katechismus d. evang. Lehre f. d. ver. prot. Kirche der Pfalz (1854)- Gümbel, August Wilhelm: Acht neue Fabeln und Märchen, 1858- Gümbel, August Wilhelm: Was ist am 22. April 1860 in der Fruchthalle zu Kaiserslautern geschehen. Eine Beleuchtung, 1860
Gümbel, Jakob Theodor (1781)
20.10.1848 Landau - † 9.4.1920 Landau; S.d. Rektors Wilhelm Theodor Gümbel (1812 Dannenfels; S. d. Revierförsters Johann Friedrich *Gümbel aus Dannenfels und der Pfarrerstochter Charlotte Marie Philippine *Roos; Bruder d. Pfarrers Wilhelm August *Gümbel 81779]; imm. Heidelberg 3.11.1832) und der Salomea Amalie Mohr(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., s. 154 Nr. 1781).Stud. 1867/71 Heidelberg, Erlangen und Tübingen; Aufnahmejahr 1871; 0874/75 Vikar Kleinfischlingen, 15.10.175/77 Vikar in Dahn, 1877 Vikar in Waldfischbach; 4.1.1878/85 Pfarrer in Herschberg, 3.9.1885/91Ebertsheim, 8.8.1891/97 Bissersheim, 24.7. 1897/1910 Dekan Lauterecken; 10.2.1910/20 Dekan Landau II, 1912 Kirchenrat(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., s. 154 Nr. 1781).°° mit Elisabeth Henriette Dick(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., s. 154 Nr. 1781).Literatur:- Gümbel, Jakob Theodor: Beitrag zur Sickinger Geschichte; in: Die Heimath 1855, Nr. 15; 1886, S. 6 ff.- Gümbel, Jakob Theodor: Die Geschichte der prot. Kirche der Pfalz (Kaiserslautern 1885)- Gümbel, Jakob Theodor: Anteil des Landgrafen Philipp von Hessen an dem Vernichtungskampf gegen Franz von Sickingen; in: Die Heimath 1886, S. 256-257- Gümbel, Jakob Theodor: Die Grabdenkmale zu Kloster Rosenthal; in: Pfälz. Museum 1886, S. 87-88 und 93-94- Gümbel, Jakob Theodor: Pfälzische Ortsnamen einst und jetzt; in: Die Heimath 1886, S. 47 ff- Gümbel, Jakob Theodor: Die Denkmale über Fürstengrüften und Rittergräbern in der Pfalz; in: Pfälz. Museum 1888, S. 6-7, 14-15, 22-23, 27-28, 26-38, 45-46, 52-53, 61-62- Gümbel, Jakob Theodor: Erinnerungen eines freiwilligen Krankenpflegers vom Kriegsschauplatz 1870 (München 1890, 1908)- Gümbel, Jakob Theodor: Die wallonisch-französische Fremdengemeinde in St. Lambrecht-Grevenhausen. 1893- Gümbel, Jakob Theodor: Die Fremdenkolonie in Billigheim, 1894- Gümbel, Jakob Theodor: Handbuch für die evangelische Kirche des Großherzogthums Hessen. Hrsg. C. W. Linss, Darmstadt 1894 (Teil: Dekanat Alzey)- Gümbel, Jakob Theodor: Die Geschichte des Fürstentums Pfalz-Veldenz (Kaiserslautern 1900)- Gümbel, Jakob Theodor: Das Hirsauer Weistum;in: Pfälzisches Museum 1900, S. 120, S. 140- Gümbel, Jakob Theodor: Walsheimer Weistum; in: Westpfälzische Geschichtsblätter 1900, S. 39 ff- Gümbel, Jakob Theodor: Das Hirsauer Weistum;in: Pfälzisches Museum 1901, S. 120 ff- Gümbel, Jakob Theodor: Die Berührungen zwischen Spanheim und der Pfalzgrafschaft bei Rhein; in: Das Bayerland 1901- Gümbel, Jakob Theodor: Herzogin Ursula von Württemberg, Pfalzgräfin von Lauterecken-Lützelstein; in: Das Bayerland, 1901- Gümbel, Jakob Theodor: Remigius und Remigiusberg; in: Pfälzische Lehrerzeitung, 1901- Gümbel, Jakob Theodor: Der Hof- und Staatsdienst im Fürstentum Pfalz-Veldenz; in: Pfälzisches Museum 1902, S. 11 f.- Gümbel, Jakob Theodor: Der Anteil Schwedens an den Schicksalen der Pfälzischen Protestanten im 16. und 17. Jh. (Kaiserslautern, 1903)- Gümbel, Jakob Theodor: Geschichtliches aus Lauterecken; in: Leininger Geschichtsblätter 1904, S. 54-55, 64-65, 72-75, 81-82- Gümbel, Jakob Theodor: Beiträge zur Leininger Reformationsgeschichte; in: Leininger Geschichtsblätter 1905, S. 29-31, 47-48;1906, S. 35-37- Gümbel, Jakob Theodor: Kriegsbedrängnisse und fremde Gäste in Lauterecken; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1905, S. 1 ff- Gümbel, Jakob Theodor: Denkschrift über die Stiftskirche und die prot. Kirchengemeinde Landau (1915)- Gümbel, Jakob Theodor: Beiträge zur pfälzischen Sphragistik (Siegelkunde); in: Bayerland, XIV. Jahrgang, S. 36-39- Gümbel, Jakob Theodor: Die ungedruckte Landauer Kirchenordnung von 1657; in: Blätter zur Bayerischen Kirchengeschichte, Bd. 34, Heft 3- Gümbel, Jakob Theodor: Verfassungsgeschichte der Landauer evangelischen Gemeinde; in: Beiträge zur bayerischen Kirchengeschichte, Bd. 21, Heft 2/3- Gümbel, Jakob Theodor: Die wallonischen und französischen Kolonien in der Pfalz aus dem 16., 17. und 18 Jahrhundert; in: Monatsschrift des Frankenthaler Altertumsvereins 1936, S. 14-15 und Pfälz. Museum, S. 69-71
Gümbel, Karl Ludwig (1780)
1.8.1842 Kusel - † 14.9.1911 Speyer; S d. Ludwig Gümbel (geb. 4.2.1806 Jakobsweiler, Rentmeisters in Kusel und Dahn, seit 1850 i.R. In Kaiserslautern) und Juli Jakoby (T.d. Notars Jakoby aus Otterberg)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1780 iVm. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1780).Stud. 1860/64 Heidelberg und Tübingen; Aufnahmejahr1864; 1865/67 Vikar Pirmasens-Lemberg, 1869/72 Vikar Kaiserslautern; 27.4.1872/79 Pfarrer St. Julian; 1879/81 Inspektor Präparanten-Schule Kusel, 12.11.1881/1911 Professor d. Religionslehre am Gymnasium Speyer; 1904 Dt. theol h.c. Heidelberg; 1909 Kirchenrat(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1780).Gümbel war Vorstand d. Protest. Arbeitervereins der Pfalz u. Sekretär d. Bayer. Frauenvereins f. d. Pfalz(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1779).°° Julie Karoline Koch (9.12.1844 München - † 12.1.1925 Speyer, T. d. Joh. Karl Koch, Realgymnasialprofessor, und Julie geb. Wollenweber)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 154 Nr. 1780 iVm. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1981, S. 106 Nr. 1780). Vater der +++weiter: Angabe bei Biundo wohl falsch+++Literatur:- Gümbel, Karl Ludwig: Das Johannesevangelium eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, 1909- Gümbel, Karl Ludwig: Erklärung des Katechismus (1878- Gümbel, Karl Ludwig: 33 Lieder und Psalmen (3. Auflage 1883)- Gümbel, Karl Ludwig: Die Seligpreisungen der Bergpredigt, Speyer 1899- Gümbel, Karl Ludwig: Die Gedächtniskirche der Protestation, Speyer 1904- Gümbel, Karl Ludwig: Weihfeier der Gedächtniskirche der Protestation, Speyer 1904
Gundelwein, Johannes (1795)
aus Donauwörth; 1561 luth Pfarrer Maudach; 1569/79 Wachenheim a.d. Pfrimm(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1795; vgl. Neue Beyfrage von Alten und Neuen Theologischen Sachen, a.a.O., S. 159); bereits 1557 in Wachenheim als Geistlicher erwähnt, d.h. z. Zt. des Pfarrers Heinrich *Tornator. Gundelwein muß damals Altarist an der Kirche gewesen sein, d.h. einer der Kapläne, die einer der Altäre betreuten und dafür eine Gülte erhielten(vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 311). 1579/80 in Niedersaulheim, 1580/91 Planig, später vielleicht1591 ff. Pfarrer in Colgenstein(vgl. Diehl: Hassia Sacra, a.a.O., Bd. 3, S. 482; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 155 Nr. 1795; vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 312).
Gundermann, Hans Christoph (1797)
Dr. theol; zuerst zu Leipzig, dort eingekerkert und ausgetrieben; dann ref. Pfarrer in Heidelberg(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 156 Nr. 1797); 7.7.1595/1622 Pfarrer in Neustadt a.d. Haardt(vgl. Kuby: Ergänzungen zum Pfarrerbuch, Buchstabe RE-REM; in: PRFK 1990, S. 141 Nr. 4202; vgl. Kuby: Reformierte Theologen in Neustadt, a.a.O., S. 113 ff.; vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 156 Nr. 1797).°° mit NN.; Vater der Elisabeth Gundermann (°° 1609 mit Pfarrer Johann Adam *Regius [4202])(vgl. Kuby: Ergänzungen zum Pfarrerbuch, Buchstabe RE-REM; in: PRFK 1990, S. 141 Nr. 4202).
Gürtzgen, Sibylla Josina Freifrau von
um 1707; Tochter des Johann Werner Freiherr von Gürtzgen und der Friederica Agnes von Mosbach genannt Breidenbach zu Delling; Enkelin des Friedrich Freiherrn zu Gürtzgen und der Agatha von der Lühe zu Buschmühle; Urenkelin des Rudolf Freiherr von Gützgen und Sibylla von Calklum genannt Leutmar; Schwester der Agatha Maria von Gürtzgen, verwitwete Freifrau von Gülich zu Berg, Clara Catharina Freifräulein von Gürtzgen, Maria Gertrud Freifräulein von Gürtzgen und Freiherr Johann Werner von Gürtzgen zu Dhünn (?); verheiratet mit Freiherr Ludwig Moritz Cathcart von Carbiston aus Großbundenbach, Herzogtum Zweibrücken. Am 14.6. 1707 in Köln erklärte Agatha Maria von Gürtzgen, verwitwete Freifrau von Gülich zu Berg für sich und ihre unmündigen Kinder, sowie für ihre Schwestern Clara Catharina Freifräulein von Gürtzgen, Maria Gertrud Freifräulein von Gürtzgen, Sibylla Josina von Gürtzgen verwitwete Freifrau Cathcart von Carbenstein und Freiherr Johann Werner von Gürtzgen zu Dhünn, daß sie dem Gerhardt Hermann Becker, königlich-preußischer Resident am kurpfälzischen Hof in Kommission der evangelisch-reformierten Gemeinde Delling im Kirchspiel Olpe, Amt Steinbach, das Gut Delling ... verkaufen.Pfarrer Johann Philipp *Kirchner (2675) aus Großbundenbach geriet 1714/15 in ein Verfahren wegen übler Nachrede über die Freiherrin *Cathcart von Carbiston; Pfarrer Johann Engelhard *Gillhausen (1776) aus Wallhalben hatte in zwei Briefen vom 19. und 29.12.1714 mitgeteilt, der Clamant (Schreihals) Pfarrer Kirchner habe niederträchtige Lügen über die Freifrau (Sibylla Josina von *Gürtzgen verwitwete Freifrau Cathcart von Carbiston), insbesondere über das Fräulein Sibylle, als ob dieselbe von einem Knecht ein Kind bekommen habe, ausgestreut. Als der Pfarrer im Beisein von drei Gerichtsleuten zur Rede gestellt und ihm seine beim Pfarrer zu Wallhalben geführten Schmähreden vorgehalten wurden, zeigte er sich "reumütig und zerknirscht". Als die Freifrau den Pfarrer als Verleumder, Ehrabschneider, Lügner, Hetzer zwischen seiner Herrschaft und ihrem Schwager, Unfriedenstifter in der freiherrlichen Ehe und Aufwiegler der Untertanen absetzte, bestand die zweibrückische Regierung zu Beginn des Jahres 1715 auf einer gemeinschaftlichen Untersuchung des Falles, womit sich auch die Freifrau am 3.4.1715 einverstanden erklärte(vgl. Biundo: luth. Pfarrbestellung zu Großbundenbach; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1992, S. 183).
Gutheil, August Wilhelm (1806)
28.2.1770 Ladenburg - † 16.11.1849 Kirchheim a.d. Eck; S.v. Pfarrer Johann August Gutheil (1805)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 156 Nr. 1806 iVm. Nr. 1805) und Catharina Jakobina NN. († 29.12.1804 Kirchheim a.d. Eck, beerd. 1.1.1805 ebd)(vgl. Kuby: Ergänzung z. pfälz. Pfarrerbuch, Buchstabe G; in: Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte1981, S. 108 Nr. 1805). Bruder v. Pfarrer Johann Jakob Gutheil (1807)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 156 Nr. 1806 iVm. Nr. 1807).4 ½ J. Gymnasium Speyer, 2 ½ J. Stud. Heidelberg; 15.4.1788 imm. Gießen; 17.6.1790 luth. Examen Heidelberg; 1792/1849 Pfarrer in Kirchheim a.d. Eck (†)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 156 Nr. 1806 iVm. Nr. 1805)°° mit 5.6.1792 Kirchheim a.d. Eck mit Marie Luise Kunz (T. d. Pfarrers in Kirchheim a.d. Eck, Johann Nikolaus Kunz [2987]; Vater der Catharina Elisabetha Gutheil (°° am 21.6.1825 in Kirchheim/Weinstraße mit dem Witwer und Pfarrer in Grünstadt, Wilhelm Heinrich *Augustin [131])(vgl. ev. KB Kirchheim 1, S. 39) und der Dorothea Wilhelmina Jacobina Gutheil (°° am 19.6.1826 in Kirchheim mit dem Pfarrer in Freinsheim Johann Georg *Bickes [375])(vgl. ev. KB Kircheim 1, S. 39) .„August Gottfried“ Gutheil wurde am 5.12.1842 vom bayerischen König die Ehrenmünze des Bayrischen Ludwigs-Ordens verliehen(vgl. Regierungsblatt für das Königreich Bayern 1843, S. 45).
Gyssling, Franz
1685 Zürich - 1756 Epfenbach; Pfarrer in Haßmersheim bei Heidelberg und Epfenbach am Neckar; °° mit Johanna Elise (verw. ?) Zeller (Tochter des Diakons Johann Konrad Crollius aus Oppenheim); Vater von Pfarrer Franz *Gyssling (1738-1798)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 157 Anm. zu Nr. 1814) und der Katharina Friederike *Gyssling (1739-30.11.1773 Mörzheim; verh. mit Pfarrer Johann Matthias Theobald Antz)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 9 Anm. zu Nr. 97).
Gyssling, Franz (1814)
12.1.1738 Haßmersheim - † 5.10.1798 Feudenheim; reformiert; Sohn von Pfarrer Franz *Gyssling und Johanna Elise (verw. ?) Zeller (Tochter des Diakons Johann Konrad Crollius aus Oppenheim); Bruder der Katharina Friederike *Gyssling (°° mit Pfarrer Johann Matthias Theobald Antz); 17.10.1755 imm. Heidelberg; 1764 Feldprediger bei dem Schweizerregiment Lochmann, 1774/84 ref. Pfarrer Altrip, 1784/98 Feudenheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 157 Nr. 1814).°° mit Karoline Rieger (Tochter des Prof. d. Theologie in Heidelberg Georg Theodor Rieger); Vater von Pfarrer Georg David *Gyssling(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 157 Nr. 1814).
Gyssling, Georg David (1815)
2.10.1790 Feudenheim - † 3.9.1852 Albisheim; Sohn von Pfarrer Franz *Gyssling und Karoline Rieger; 6.4.1807 und 4.5.1810 imm. Heidelberg; 17.10.1808 imm. Utrecht; AJ 1811; 1811 theol. und phil. Ex. Heidelberg, Vikar Weinheim, 1831/37 Pfarrer Mauchenheim, 10.1.1837-1852 Albisheim(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 157 Nr. 1815).°° mit Henriette Franziska Luise Röbel (13.12.1793 Wieblingen - 23.4.1841 Albisheim, beerd. 26.4.1814 Albisheim; Tochter des v. Haake'schen Amtmanns Franz Lorenz Röder und Franziska Luise Rettig)(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 157 Nr. 1815 iVm Kuby: Nachtrag zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben A-H; in Bl. f. Pfälz. Kirchengeschichte 1983, S. 129 Anm. zu Nr. 1815).Litera HHaarbeck, Walther Friedrich Cornelius:(Hinweis von Herrn Horst Klein v. 29.12.2015); 1872 – 1941, amtierte als Pfarrer in Burglichtenberg von 1909 bis 1937. Im Ersten Weltkrieg war er sog. Vertrauensmann für die Synode St. Wendel zur "Sicherstellung der Volksernährung". Im Rahmen des Hindenburg-Programmes sollten die Geistlichen Aufklärungs- und Werbevorträge durchführen, beispielsweise zur Zeichnung von Kriegsanleihen (http://www.archiv-ekir.de/index.php/2011-07-15-13-53-26/2011-07-18-12-16-03/abstracts, Abruf vom 31.12.2015).Urkunden/Literatur:- Archiv Ev. Kirche im Rheinland, Best. 7NL 119: Inhalt: Korrespondenzfragmente; umfängliche Sammlung gedruckter Werbeaufrufe und Verfügungen 1914-1918.- Ergänzende Archivbestände: Pers. 51 H 162; u. U. Bopparder Sammlung Weltkrieg I.
