Mitteilung vom 19.März 2014

Mitteilung vom 19.März 2014

(Mehr in Til Schrecker, Agnesstr. 33, 67549 Worms

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mitteilung vom 19. März 2014

Unser erster Vortragsabend 2014 fand am 10.Februar mit 30 Zuhörern in Westhofen im Haus des Heimatvereins statt, dessen Vorsitzender Julius Orb uns freundlich begrüßte und bewirtete. Dr. Gerhard Stärk referierte die von ihm erforschte interessante Geschichte der Familie von Pfuhl (Phul), welche – van den Poele genannt – aus Flandern stammt, von dort als Calvinisten 1566 fliehen musste, zunächst nach Frankfurt am Main, dann nach Frankenthal (1568) und sich um 1600 in Westhofen niederließ. Fünf verwaiste und verarmte Brüder von Phul wanderten ab 1764 nach Pennsylvanien aus, wo sie wie einst ihre Ahnen in Flandern wohlhabend wurden. – Über den spannenden Vortrag berichtete Ulrike Schäfer in der „Wormser Zeitung“ vom 13. Februar. – Zwei Gäste, Georg Zimmermann aus Alzey und Klaus Nasterlack aus Hohen-Sülzen, baten darum, zu unseren Veranstaltungen wieder eingeladen zu werden.

Klaus Nasterlack veröffentlichte kürzlich in der „Pfälzisch-Rheinischen Familienkunde“ Bd. 17, Heft 12 einen Aufsatz über „Juden in Hohen-Sülzen“. – Das „Heimatbuch für Wachenheim an der Pfrimm“ von Pfarrer Johannes Würth, 1930 gedruckt, wurde von einer Arbeitsgruppe ergänzt und neu aufge-legt. – Auch das zehn Jahre alte Buch „Unser Hochheim“ wurde erweitert nachgedruckt.

Zur Erinnerung an unser langjähriges Mitglied Erika Kuchen geb. Fischer, die am 23. Januar 2014 im Alter von 88 Jahren starb, ließ ich auf die Homepage der Stadt Worms ihren Aufsatz über die Familie des Dalbergischen Jägers Ernst Ludwig Grauel, der 1761 das barocke Hochkreuz auf dem Friedhof in Worms-Herrnsheim stiftete, stellen.

Die gleiche Homepage http://www.worms.de/de/kultur/stadtgeschichte/wussten-sie-es/Wormser Familien ergänzte Edmund Ritscher mit einem Beitrag über die Malerfamilie Seekatz, ich mit Informationen über die Ratsherrenfamilien Lentz und Weyher sowie die Schifferfamilie Heyl. Bitte senden auch Sie Stammfolgen von Wormser Familien an den Internetbeauftragten Daniel.Koerbel@worms.de

Olaf Kirschner löste das Rätsel, aus welchem Allendorf Jacob Wideruf 1726 nach Heppenheim an der Wiese kam (s. Heimatbuch von Raimund Schmitt, 1971, S. 160), wo er Barbara Saß heiratete : Es war Allendorf an der Landsburg, heute Ortsteil von 34613 Schwalmstadt.

Von Waltraud Pallasch erfuhr ich, dass der Winzer Volker Feth in Flörsheim-Dalsheim den Förster Daniel Feth als Stammvater hat, der um 1750 aus Mannheim-Käferthal nach Ramstein gekommen war.(Mehr in Infoblatt der Zweibrücker AG für Familienforschung, Ausgabe 84, Januar 2014).

Uwe Viol fragte nach dem Schuster Georg Viol, der am 4.12.1728 in Worms Katharina Wachtel heira-tete. In seinem Geburtsschein, den er zur Aufnahme als Bürger vorlegen musste, ist angegeben, dass er am 20.03.1682 in Dresden als Sohn des Krämers Georg Viol und dessen Ehefrau Anna Rohetsch geboren wurde.

Judith Engeldrum Eggers sucht Informationen über ihren Vorfahren Franz Jacob Engeldrum, * 1791 in Badenheim, der angeblich in Napoleons Armee 1812 in der Schlacht bei Smolensk verwundet wurde, am 19.05.1817 Agneta Pfeiffer in Badenheim heiratete und dort am 10.02.1856 starb.

Gesucht wird der Geburtseintrag des Zimmermanns Christoph Melzer, der am 7.01.1774 in Pfedders-heim Elisabeth Lattinger geheiratet haben soll. Stammte er aus Herrnsheim ??

Für Alfred Lotz in Windhagen fand ich als Spitzenahnen Johannes Lotz, Sohn Vincenz ref. getauft am 14.10.1742 in Pfiffligheim, Josef Daibel oo Margaretha Magenheimer, Sohn Johannes, Maurer in Heppenheim a. d. Wiese, + 1799, Jakob Conrad, * 17.03.1774, und Matthias Metzger, um 1600 in Hugsweiler bei Lahr. Dieter Lorenzen wird ihm weitere Conrad Vorfahren mitteilen.

Irene Mattern, welche die wallonischen KB von Otterberg in eine Datenbank überträgt, sucht Aus-kunft über einen Pfarrer Martinus Bettschlag /Gottschlag in Wörrstadt, der angeblich 1657 eine Susanna Hundius heiratete.

Hans-Georg Herrnleben sandte mir Zeitungsartikel zum 90. Geburtstag des Guntersblumer Familienforschers Frank Frey (21.02.2014) und zur Unterbringung der genealogischen Fachbücher der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde in der Rheinischen Landesbibliothek in Koblenz. Die Büchersammlung wird an die Fernleihe angeschlossen und damit für Familienforscher leichter zugänglich. – Die Bezirksgruppe Nahe-Rhein-Hunsrück trifft sich alle zwei Monate in Bad Kreuznach (Siehe Homepage http://wgff.net).

In der „Wormser Zeitung“ vom 22. Februar wurde über den Familienverband der Laubscher berichtet, deren Vorfahren 1692 aus dem Berner Oberland in die Pfalz kamen. Die Nachkommen treffen sich alle zwei Jahre auf dem Morschbacher Hof südlich von Weidenthal.

Bitte merken Sie sich die Termine der folgenden Veranstaltungen vor:

30. März 2014 Mitgliederversammlung der Pfälzisch-Rheinischen Familienforscher in Pirmasens im Alten Rathaus am Schloßplatz. 10 Uhr Mitgliederversammlung. 11 Uhr Besuch des Heimat-museums. Ab 14 Uhr Vorträge : Pirmasenser Familiennamen im 17. und frühen 18. Jahrhundert, Tiroler Bauhandwerker als Einwanderer in die Westpfalz, Der Name Kölsch seit mehr als 400 Jahren im Raum Pirmasens-Bitche (auch in unserer Gegend : Gimbsheim, Guntersblum, Worms).

April 2014 Ausstellung im Wormser Museum Andreasstift (Weißer Saal) : Dokumente von Wormsern im 1. Weltkrieg (1914-1918)

Donnerstag, 22. Mai 2014, 19.30 Uhr im „Pfeddersheimer Hof“ an der B 47, Vortrag von Karin Holl über „Die Bewohner des Wohnturms in Guntersblum 1270 bis 1970 – Ein Buch entsteht“.

Als Veranstaltung unserer Arbeitsgemeinschaft im Sommer wünscht sich der in Pfeddersheim wohnende Esselborn Enkel Volkmar Keller einen Vortrag über Familie Esselborn. Im Deutschen Geschlechterbuch Band 86, gedruckt 1935, ist die Stammfolge Esselborn, beginnend 1445 in Alzey, veröffentlicht. Hat sich jemand von Ihnen mit der Sippe Esselborn bereits beschäftigt oder möchte dies tun, um dann darüber zu referieren, möge er sich bitte bei mir melden. – Auch andere Vor-tragsangebote nehme ich gerne entgegen.

Mit freundlichen Grüßen Til Schrecker

(Tel. 06241-76854 Fax: 06241-507557 E-Mail: til.schrecker@freenet.de)

 

Schreibe einen Kommentar