Mitteilung vom 8. Mai 2013

Mitteilung vom 8. Mai 2013

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mein erster Dank gilt Herrn Dieter Lorenzen in Hermeskeil, der am 11. April die Ergebnisse seiner Forschungen über die Hochheimer Familien Gispert, Konrad und Rausch vortrug.

Die „Wormser Zeitung“ veröffentlichte am 18. April einen Bericht über die verwandtschaft-

lichen Zusammenhänge dieser drei Familien unter der Schlagzeile „Lebenswege unter der Lupe“.

Edmund Ritscher bereicherte den Abend durch Vorzeigen seiner musterhaften Stammfolge und seiner Veröffentlichungen.

 

Bei der Versammlung der pfälzischen Familienforscher in Ludwigshafen am 20. April nutzte ich deren empfehlenswertes Archiv und erhielt einige Exemplare des neusten Heftes der „Pfälzisch-Rheinischen Familienkunde“, welches sich in drei Artikeln auf Worms bezieht.

 

 

Nach der Mitgliederversammlung des Wormser Altertumsvereins am 26. April, bei der ich als Sprecher der Familienforscher in den Vorstand wiedergewählt wurde, hielt Dr. Busso Diekamp einen Vortrag über John Tyndales englische Übersetzung des Neuen Testaments, 1526 in Worms von Peter Schöffer d. J. gedruckt. Die Druckwerkstatt befand sich im Hause des Schultheißen Dr. jur. Balthasar Meiel, der aus einer alteingesessenen Wormser Familie stammte, die bereits im 15. Jh. einige Ratsherren und Bürgermeister gestellt hatte, (Siehe

Karl Heinz Armknecht, Die Eulenburg, in „Der Wormsgau“, Bd. 7, 1965/66, S. 64f)

 

Über den Vater des Druckers, Peter Schöffer d. Ä. (um 1425-1504) aus Gernsheim, Mit-arbeiter Gutenbergs in Mainz, hält Mario Derra am Donnerstag, dem 16. Mai, ab 19.30 Uhr in der Wormser Stadtbibliothek am Marktplatz den Vortrag „ … ein Denkmal für den Meister der Form“.

 

Unsere nächste eigene Veranstaltung findet am Dienstag, dem 25. Juni, ab 20 Uhr im „Pfeddersheimer Hof“ an der B 47 statt. Dr. Oliver Zöller referiert über „Die ehemalige Reichsstadt Pfeddersheim im Spannungsfeld zwischen Reich und Kurpfalz“. Ergänzend werden die Aufgaben der neuen bürgerlichen Führungsschicht am Beispiel der Pfedders-

heimer Stadtämter im Jahr1668 erläutert und Namenslisten von Amtsträgern gezeigt.

 

Vorschau auf überregionale Familienforschertreffen im Herbst:

27.-29. September Deutscher Genealogentag in Heidelberg

13. Oktober Genealogentag in Saarlouis (11-18 Uhr im Landratsamt)

16. November Arbeitstagung der pfälzischen Familienforscher in Kaiserslautern

 

Ahnen für Frau Kerstin Hauptmann nannten mir freundlicherweise

Dieter Kober (Mappes und Witt in Dirmstein) und

Wolfgang Hasch (Hasch in Bobenheim-Roxheim).

 

Für eine Anfrage aus Amerika erhielt ich von Werner Kropp Informationen über Johann Martin Engeldrum, * Flonheim 6.01.1808, 1831-1879 Lehrer in Heppenheim a.d.Wiese.

 

 

 

Gesucht werden noch die Eltern von Johanna Marie Hedderich, * Kriegsheim 18.12.1863, zur Ergänzung der Ahnenliste von August Ermarth. Ihre Vorfahren könnten die Müller der Kriegsheimer Rüstermühle Georg Hederich, * Kriegsheim 1795, + das. 27.7.1836,

und dessen Vater Philipp Hederich, * Pfeddersheim 1768, gewesen sein, die mir Ruth Hetterich mitteilte.

 

Dr. Helmut Schmahl erstellt zur Zeit eine Ortsgeschichte von Eppelsheim.

 

Namenskarteien von zahlreichen Orten im Bereich Starkenburg wurden von der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung digitalisiert. Mitglieder können die Benutzung bei Herrn Bauch (E-mail : gb@gerhardbauch.de) beantragen.

 

Ergänzungen meines Archivs verdanke ich

Otto Böcher (Beitrag über Otto Hupp im Künstlerlexikon des De Gruyter Verlags,

Aufsatz über das Giebelkreuz in Köngernheim an der Selz),

Edmund Ritscher (Hefte über Namensträger Ritscher, Mennoniten, Ibersheim),

Felix Zillien (zwei Aufsätze über die Pfeddersheimer Bauernschlacht 1525,

Aufsatz von Albert Cappel „Die Pfeddersheimer Stadtämter vor 300 Jahren“),

Waltraud Pallasch (Informationsblatt Nr. 81 der Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für FF),

Doris Scheller beim Bücherbasar der Wormser Stadtbibliothek

(Friedrich Illert: Geschichte der Wormser Brauereien,

Karin Holl: Guntersblum, vom leiningischen Dorf zur Residenz)

 

„Hiwwe wie Driwwe“, die Halbjahresschrift der Deutsch-Pennsylvanischen Gesellschaft,

habe ich nach Wechsel des Versands in die USA abbestellt.

 

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