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Computergenealogie

Newsletter 12/2018
  1. DES: Adressbücher

    Neues Adressbuch zur Erfassung freigegeben:

    * Landkreis Münster 1952. Das Adressbuch ist einfach zu erfassen, wie immer gibt es auch hier einige Besonderheiten, die bei der Erfassung zu beachten sind.

    Abgeschlossen wurde das Wunschadressbuch:

    * Allenstein 1929-30. Im Zeitraum von 2 Monaten erfassten 10 Freiwillige 370 Seiten mit 18.731 Einträgen. Unter diesem Link können die Daten gesucht werden.

    (Joachim Buchholz, Evelyn Gebhardt)

    Grabsteine

    Mehr als 2 Millionen Fotos von Grabsteinen aus 5340 Friedhöfen aus Deutschland und 28 weiteren Ländern befinden in der Datenbank des Grabsteinprojekts des Vereins für Computergenealogie e.V. Unter Wahrung des Datenschutzes und der Friedhofsordnungen fotografieren Freiwillige sämtliche Grabsteine eines Friedhofs. Neben den Fotos werden die aus der Grabsteininschrift erfassten Namen und Daten der Verstorbenen archiviert und bilden eine Hilfsquelle für die Familiengeschichtsforschung. Zudem wird eine kulturhistorisch relevante Sammlung erstellt. 28 Vereine und Gruppen unterstützen das Projekt mit ihren Fotos und Daten. Wer bei diesem öffentlichen Citizen-Science-Projekt mitmachen möchte, kann sich gerne bei grabsteine@genealogy.net melden. (Holger Holthausen)

    Online-OFB

    Im noch jungen Jahr 2019 sind vier neue Online-OFBs zu vermelden:

    * Nemitz (Pommern). In die bis März 1945 bestehende Kirchgemeinde Nemitz waren die Wohnplätze Kopplin, Pemplow und der Ort Schnatow mit eigener Tochterkirche und den Wohnplätzen Gahnz und Garz eingepfarrt. Bearbeiter: Hans-Dieter Wallschläger (Pommerscher Greif)
    * Dürnholz (Südmähren) (tschechisch: Drnholec) ist eine Minderstadt in Südmähren, Tschechien. Sie liegt nahe der Grenze zu Österreich etwa 13 Kilometer nordwestlich von Mikulov (Nikolsburg) am linken Ufer des Flusses Thaya. Bearbeiter: Walter Kailbach
    * Neustadt (Hessen) liegt im mittelhessischen Bergland im äußersten Osten des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Bearbeiter: Hartwig Faber
    * Ellguth/Zülz (Oberschlesien). Das vorliegende Ortsfamilienbuch ist für das Dorf und die katholische Kirchengemeinde Ellguth (heute Ligota Bialska), welches sich circa 3 km nordöstlich vom Städtchen Zülz im ehemaligen Kreis Neustadt/Oberschlesien befindet. Bearbeiter: Michael Hortsch
    (Herbert Juling)

    Familienanzeigen

    Am 06.02.2019 wurden 9928 Datensätze in das Projekt Familienanzeigen eingespielt. Dabei handelt es sich um Anzeigen aus den folgenden Bereichen: Bremerhaven, Calw, Dachau, Frechen, Göppingen, Harz, Husum, Kiel, Köln, Krefeld, Lüneburger Heide, Marburg, Mecklenburgische Seenplatte, Memmingen, Mittelsachsen, Niederrhein, Norderstedt, Pfungstadt, Rotenburg (Wümme), Schlitz, Schwarmstedt, Stuttgart, Vaihingen/Enz, Walsrode, Wesel, Würzburg.
    Die Datenbank enthält insgesamt 4.050.427 Datensätze, davon entfallen auf: Sterbeanzeigen: 2.172.493 Datensätze, Geburtsanzeigen und Geburtstagsjubiläen: 820.449 Datensätze, Heiratsanzeigen und Ehejubiläen: 250.303 Datensätze, sonstige Anzeigen (Konfirmationen u.ähnl.): 405.134 Datensätze, Verlobungsanzeigen: 6.840 Datensätze, Totenzettel: 395.208 Datensätze. (Helga Scabell)

    FOKO

    FOKO steht bzw. stand für die Aktion Forscherkontakte der DAGV und sollte dem Familienforscher Hinweise geben, wo es weitere Informationen zu seinem Forschungsgebiet gibt. Neben Verweisen auf gedruckte Quellen/Sekundärquellen lag das Hauptaugenmerk auf der Vermittlung anderer Forscher mit gleichem Forschungsbereich. Nachdem die DAGV auf der Mitgliederversammlung im Oktober 2015 beschlossen hatte, keine Neueingaben mehr zuzulassen, den lesenden Datenzugriff jedoch weiterhin über den Kooperationspartner Compgen zu ermöglichen, wurde der Dienst im Frühjahr 2018 aufgrund der rechtlichen Unsicherheit durch die Datenschutz-Grundverordnung im Umgang mit den persönlichen Daten der Forscher vorerst abgeschaltet. Bis dahin konnte die FOKO-Datenbank unter foko.genealogy.net abgefragt werden. Die anonymisierten FOKO-Daten, die interessante Auskünfte über die Verbreitung von Familiennamen geben, wurden 2016 von der DAGV für den Hackathon "Coding da Vinci Nord" zur Verfügung gestellt und können hierheruntergeladen werden.
  2. Die Klausenburger Universität in Rumänien hat in Kooperation mit der Universität im norwegischen Tromsö den Aufbau einer Datenbank der Bevölkerung Siebenbürgens von 1850 bis 1914 begonnen. Die Quellen sind die Matrikelbücher der Kirchen, die in den staatlichen Archiven aufbewahrt werden. Bisher sind in der Pilotphase nur etwa 5% der etwa 5,4 Millionen Geburten erfasst. Die Datenbank enthält etwa 376.000 Einzelpersonen. Für Familienforscher interessant ist eine Liste der in den staatlichen Archiven vorhandenen Kirchenbücher und Personenstandsregister. Auf ca. 1000 Seiten werden die Unterlagen geordnet nach Kreisen und Ortschaften sowie mit Informationen zu Konfession und Zeitraum aufgelistet. Quelle.
  3. Die Verlustlisten der Britischen Armee im Zweiten Weltkrieg 1939-1945 werden im National Archiv (Collection WO 417) aufbewahrt. Sie enthalten mehr Details als die entsprechenden Listen aus dem Ersten Weltkrieg. Die Namen und Daten werden von der kostenpflichtigen Webseite TheGenealogist angeboten. Durch die „SmartSearch“-Technik werden automatisch weitere relevante Informationen zur gesuchten Person angeboten, z.B. zum Gefangenenlager. Die Seite TheGenealogist bietet umfangreiche Daten aus Kirchenbüchern, Volkszählungen, Testamente, Militärarchiven und Zeitungen an.
  4. Wer nicht an der RootsTech 2019 von 27.2. bis 3.3.2019 in Salt Lake City teilnehmen kann, der kann die täglich aufgezeichneten Hauptredner kostenlos und live verfolgen. Zusätzlich zu diesen kostenlosen Videos kann man einen Virtual Pass für 129 US$ kaufen, mit dem man 18 weitere aufgezeichnete Vorträge zu Hause am Rechner anschauen kann.
  5. Dirk Böttcher hat eine neue Beta-Version 18 seines neuen Ahnenblatt 3.0-Programms erstellt. Man kann diese manuell aus dem Programm heraus aktualisieren. Im Eingabedialog und den Dialogen der Orts-, Quellen-, Aufgaben- und Adressverwaltung wurden diverse Felder und Listen zum Personenwechsel angeglichen. Im Eingabedialog kann man jetzt die zuletzt besuchten Personen auswählen und wieder anspringen, das erleichtert die Navigation. Alle Informationen zum Stand und Download der Beta-Version gibt es hier. Auch für das bisherige kostenlose Ahnenblatt-Programm gibt es eine neue Version 2.99f.