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Crollius, Georg Christian (838)
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21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). Vater d. Eleonore Johanna Sophia Elisabeth Pauline Crollius (°° 19.7.1769 mit dem späteren pfalz-zweibrückischen Kammerrat Johann Leonhardt Thiel [um1741 {err.} Zweibrücken - † 10.10.1794 Zweibrücken [zu diesem vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 65]) 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). Vater d. Eleonore Johanna Sophia Elisabeth Pauline Crollius (°° 19.7.1769 mit dem späteren pfalz-zweibrückischen Kammerrat Johann Leonhardt Thiel [um1741 {err.} Zweibrücken - † 10.10.1794 Zweibrücken [zu diesem vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 65]) Literatur: 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). Vater d. Eleonore Johanna Sophia Elisabeth Pauline Crollius (°° 19.7.1769 mit dem späteren pfalz-zweibrückischen Kammerrat Johann Leonhardt Thiel [um1741 {err.} Zweibrücken - † 10.10.1794 Zweibrücken [zu diesem vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 65]) Literatur: - Crollius, Georg Christian: "Denkmal Karl August Friedrichs (von Pfalz-Zweibrücken) des Einzigen, zu den Gedächtniß- und Grab­mahlen des Pfalzgräflichen Hauses der Zweibrückischen, Veldenzischen und Birkenfeldischen Linien hinzugesellet" (1785; ein Ex­emplar befindet sich in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe) 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). Vater d. Eleonore Johanna Sophia Elisabeth Pauline Crollius (°° 19.7.1769 mit dem späteren pfalz-zweibrückischen Kammerrat Johann Leonhardt Thiel [um1741 {err.} Zweibrücken - † 10.10.1794 Zweibrücken [zu diesem vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 65]) Literatur: - Crollius, Georg Christian: "Denkmal Karl August Friedrichs (von Pfalz-Zweibrücken) des Einzigen, zu den Gedächtniß- und Grab­mahlen des Pfalzgräflichen Hauses der Zweibrückischen, Veldenzischen und Birkenfeldischen Linien hinzugesellet" (1785; ein Ex­emplar befindet sich in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe) - Crollius, Georg Christian: Vorlesung aus dem zweiten Geschlechte der Grafen von Veldenz. Acta Academiae Theodoro-Palatinae IV (1778) 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). Vater d. Eleonore Johanna Sophia Elisabeth Pauline Crollius (°° 19.7.1769 mit dem späteren pfalz-zweibrückischen Kammerrat Johann Leonhardt Thiel [um1741 {err.} Zweibrücken - † 10.10.1794 Zweibrücken [zu diesem vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 65]) Literatur: - Crollius, Georg Christian: "Denkmal Karl August Friedrichs (von Pfalz-Zweibrücken) des Einzigen, zu den Gedächtniß- und Grab­mahlen des Pfalzgräflichen Hauses der Zweibrückischen, Veldenzischen und Birkenfeldischen Linien hinzugesellet" (1785; ein Ex­emplar befindet sich in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe) - Crollius, Georg Christian: Vorlesung aus dem zweiten Geschlechte der Grafen von Veldenz. Acta Academiae Theodoro-Palatinae IV (1778) - Koch, Walter: Georg Christian, genannt der jüngere Crollius. Leben und Wirken des großen Zweibrücker Gelehrten; in: Blätter für pfäl­zische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1961, H. 1, S. 6 21.7.1728 Zweibrücken - † 23.3.1790 Zweibrücken; S. v. Pfarrer Johann Philipp Crollius (837) (Rektor des Gymnasiums Zweibrücken von 1721-1767) und der Pfarrerstochter Gabriele Margaretha Joannis (T.v. Pfarrer Georg Christian Joannis [2446])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 iVm. Nr. 838 iVm Nr. 837); Bruder der Henriette Luise Christiane *Crollius (°° mit Pfarrer Johann Valentin Embser [1111])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Stud. 1848/50 Halle, 21.10.1750/52 Göttingen, 1752 Examen in Zweibrücken; zunächst „Vikar“ der Philosophie am Gymn. Zweibrücken; 1753/66 Kollaborator seines Vaters; 1760 herzoglicher Bibliothekar; 1767/90 Rektor Gymn. Zweibrücken; zusätzlich Konsistorial-Assessor, 1759 auswärtiges Mitglied d. kurbayerischen Akademie d. Wissenschaften in München, der kurpf. Akademie Karl Theodors in Mannheim, 1765 d. Wissenschaftlichen Gesellschaft in Göttingen, 1765 der Literarischen Gesellschaft Duisburg; 1788 Hofrat; vom Herzog von Zweibrücken zum Hofhistoriographen ernannt(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 1111). Crollius förderte neben seinem Vater die Schaffung der Bibliotheca Bipontina, die Gymnasiumsbibliothek des Gymnasiums Bipontium be­deutend. Die beiden Philologen Crollius gaben ab 1779 die lateinischen und griechischen Klassiker in meisterhafter Form heraus und verschafften durch ihre rund 200 Bände umfassenden Editiones Bipontiae dem Gymnasium und der Stadt Zwei­brücken geradezu Welt­ruf. Ein Wieland hat dem Unternehmen seinen Beifall gespendet, einer der Subscripienten war Benjamin Fran­klin. Auch auf die Erweite­rung und Vermehrung der Gymnasialbibliothek war der jüngere Crollius eifrig bedacht. Heute zählt die Bi­bliothek des Gymnasiums, die als öffentlich-wissenschaftliche Bibliotheca Bipontina dem auswärtigen Leihverkehr angeschlossen ist, wertvolle Handschriften und Drucke aus dem 16. Jh. zu ihren Schätzen(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). Crollius klagte vor dem Reichskammergericht in Wetzlar gegen seinen Landesherrn, Herzog Karl August von Zweibrücken, wegen Verlet­zung der Gerechtsame der evangelischen Kirche (wohl der Wahl der Pfarrer)(vgl. Apffel, Helmut: Zu den Texten des neuaufgef­undenen Einblattdrucks (Kaspar Wittel's); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 94). °° am 3.6.1755 in Hornbach mit Magdalene Henriette Koch (30.11.1736 Zweibrücken - † 16.3.1802 Zweibrücken; T. d. Kirchschaffners u. Verwaltungssekretär Johann Heinrich Koch [1702 err. - † 23.12.1747 Zweibrücken [vgl. zu diesem Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 211] und [°° 28.8.1735 Zweibrücken] der Pfarrerstochter Eleonore Johanna Sara Keller [† beerd. 23.12.1771 Zweibrücken alt 76 J., T. v. Pfarrer Johann Heinrich Keller {2585}] und Marie Magdalena Christine NN. [vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838 iVm. S. 225 Nr. 2585])(vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 74 Nr. 838). Vater d. Eleonore Johanna Sophia Elisabeth Pauline Crollius (°° 19.7.1769 mit dem späteren pfalz-zweibrückischen Kammerrat Johann Leonhardt Thiel [um1741 {err.} Zweibrücken - † 10.10.1794 Zweibrücken [zu diesem vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 65]) Literatur: - Crollius, Georg Christian: "Denkmal Karl August Friedrichs (von Pfalz-Zweibrücken) des Einzigen, zu den Gedächtniß- und Grab­mahlen des Pfalzgräflichen Hauses der Zweibrückischen, Veldenzischen und Birkenfeldischen Linien hinzugesellet" (1785; ein Ex­emplar befindet sich in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe) - Crollius, Georg Christian: Vorlesung aus dem zweiten Geschlechte der Grafen von Veldenz. Acta Academiae Theodoro-Palatinae IV (1778) - Koch, Walter: Georg Christian, genannt der jüngere Crollius. Leben und Wirken des großen Zweibrücker Gelehrten; in: Blätter für pfäl­zische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1961, H. 1, S. 6 - Vogelsgesang, Hugo: Ein Crolliusbrief und sein Erfolg (auch zu Crollius, Georg Christian [1728-1790]), in: Pfälzer Heimat 1961, S. 10

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