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Tempel, Johann Georg
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1681 err. - 19.7.1752 im Alter von 71 Jahren; Müllermeister in Marnheim [Vgl. Kuby/Kimmel: Die Wieder­besiedlung des Amtes Bolanden nach dem Dreissigjährigen Krieg, a.a.O., S. 39]. Die erste Erwähnung als Müllermeister erfolgt 1716; Sohn des Müllers Martin Tempel und der Elisabeth NN [Vgl. Kuby/Kimmel: Die Wieder­besiedlung des Amtes Bolanden nach dem Dreissigjährigen Krieg, a.a.O., S. 38]; °° 23.11.1707 mit Anna Barbara Decker aus Marnheim (geb. 1680 ?; Tochter von Samuel Decker, des Gerichts zu Marnheim); 1712 wird im luth. KB Gauersheim ein Ehepaar Georg und Anna Maria Tempel genannt: Sohn Johannes ~ 21.2.1712 - † Albisheim 23.5.1783; Tochter Ma­ria Cecilia begr. 12.3.1710. 1722 wurde in Sippersfeld eine Anna Magdalena Tempel, Müllerstochter aus Bre­unigweiler, konfirmiert, ebenfalls lutherisch [Vgl. Kuby/Kimmel: Die Wiederbesiedlung des Amtes Bolanden nach dem Dreissigjäh­rigen Krieg, a.a.O., S. 39]. Vater der Maria Barbara Tempel (luth * nach 1707 in Marnheim; °° um 1737 mit Peter Will, luth * 1685 ? in Bad Kreuznach, Metzgerm­eister) [Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar, Ludwigshafen vom 22.8.2010]. Vater des Johann Nicolaus Tempel (luth., * 1710 ? in Marnheim); °° am 27.10.1744 lutherisch in St. Alban Donnersbergkreis mit Ma­ria Elisabetha Berg (luth * am 28.09.1719 in Gaugrehweiler-Gutenbacher Hof Donnersbergkreis, ~ am 01.10.1719 in St. Alban). Müller auf der Tempelmühle in Marnheim. Die Mühle ist im Nassau-Weilburgischen Mühlenverzeichnis von ca. 1772 [Vgl. LA Spey­er Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46 +++Zitat prüfen+++] wie folgt be­schrieben [zitiert nach Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 289]: „hat Georg Tempel in Erbpacht und gibt dafür 20 Malter Korn als Pacht. Sie ist oberschlächtig und hat 2 Gänge. 1758 ist Georg Tempel Wittib Erbbeständerin.“ Am 19.11.1719 werden als Paten in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden bei der Taufe des Johann Georg Hotzfeld (Sohn des Stephan Hotzfeld zu Bolanden, u. Anna Catharina geb. Schultheiß), benannt: „Joh. Georg Tempel, Müllermeister zu Marnheim, refor­mierter Religion u. Anna Barbara seine Frau, lutherischer Religion [Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolan­den, a.a.O., S. 59]. Am 28.02.1738 bei der Taufe des Johann Georg Will, Sohn des Peter Will, Metzgermeister hier, u. Maria Barbara geb. Tempel von Marn­heim sind als Paten im lutherischen KB von Kirchheimbolanden vermerkt: Joh. Georg Tempel, Müller zu Marnheim u. seine Frau Anna Barbara [Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 96]. Am 07.05.1744 ist bei der Taufe der Maria Barbara Will, T.d. Peter Will, Metzgermeister hier, u. Maria Barbara geb. Tempel von Marnheim als Patin genannt: Die Großmutter des Kindes, Maria Barbara Tempel, Fr. d. Müllers Georg Tempel in Marnheim [Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 110], sowie am 19.09.1758 bei der Taufe der Maria Barbara Mauchenheimer, T.d. Samuel Mauchenheimer, Forstbote, u. Anna Susanna geb. Heintz als Patin genannt, die „Maria Barbara Tempel, Witwe d. Müllers Joh. Georg Tempel von Marnheim [Vgl. Gabelmann: Kirchen­bücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 199]. Am 7.4.1744 ist bei Taufe der Maria Barbara Will, der Tochter des Metzgermeisters in Kirchheimbolanden Peter Will und der Maria Bar­bara Will geb. Tempel in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden anwesend „die Großmutter des Kindes, Maria Barbara Tempel (Anm.: im Kirchenbuch ist der Vorname der Anna Barbara Tempel, geb. Decker falsch angegeben), Frau des Müllers Georg Tempel in Marnheim“ [Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 110].

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