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Sickingen, Heinrich Wilhelm Freiherr von
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† 17.8.1757 Kaiserslautern (?); pfälzisch-kurfürstlicher Konferenzialminister und Oberamtmann zu Lautern. Er kaufte 1722 mit dem kur­pfälzischen Landschreibern zu Lautern Heyler den Hof Unterschernau in Ramstein einschließlich der zugehörigen Sägemühle. Sickingen war mit Kurfürsten Karl Theodor befreundet und erhielt von diesem eine Waldfläche von 40 Morgen und ein Gebrüch von 100 Morgen bei der Unterschernau als Geschenk zu Eigentum übertragen. Unter Freiherr von Sickingen blühte die Unterschernau auf. Er erweitere den bedeutenden Hof durch eine Mahl- und Ölmühle sowie weitere Gebäude und verpachtete er das ganze Anwesen an Temporalbe­ständer. Am 10.12.1750 brannte das gesamte Anwesen “durch böse Leut verursacht” nieder; 1751 bat Freiherr von Sickingen den Kur­fürsten um Holz für den Wiederaufbau, wozu insgesamt 328 Stämme benötigt wurden. Der erste Pächter nach dem Wiederaufbau 1751 war der Ramsteiner Schultheiß Daniel Everling [Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 153].

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