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Ganter, Johann
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um 1796 Müller auf der Bärenbunner Mühle bei Schindhard; die den Freiherrn Eckbrecht von Dürkheim gehörenden Grünstücke, auf denen (wohl in Erbpacht) der Nicolaus Lorch aus Bergzabern den Bärenbrunnerhof und die Mühle angelegt hatte, wurde nach dem Übergreifen der Französischen Revolution auf die Kurpfalz enteignet und versteigert. Die Mühle ersteigerte der Müller Jean Ganter (s. Johann *Ganter) für 800 fl, den Hof ersteigerte der bisherige Pächter Friedrich Haage für 4000 fl. [Vgl. Angabe bei Internetdatei Wiki­pedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Bärenbrunnerhof, abgerufen am 4.7.2014]. Die Mühle in der Versteigerung vom 30.9.1796 wie folgt beschrieben: „nur ein Flügel, oft fehlt Wasser, kann nur in den gün­stigsten Jahreszeiten mah­len“ [Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 49]. Johann Ganter, der Mül­ler der Bärenbronner Mühle ersteigerte am 29.9.1796 im Zuge der „französischen Nationalgüterver­äußerung eine Wiese und Acker­land in Busenberg [Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 48].

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