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Aus dem Vorwort des 2. Bandes:

"Rechnungen aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit erfreuen sich in den letzten Jahren immer größeren Interesses. Dies ist nicht verwunderlich, bilden sie doch die primären Zeugnisse der Städte für diese Epochen. Wie sind die Rechnungen aufgebaut, welche Positionen werden im Einzelnen erfasst? Lässt sich die städtische Entwicklung verfolgen? Kann auch der Familien- und Namenforscher hierin wichtige Informationen finden?
Diese Fragen bleiben weitgehend unbeantwortet, wenn Informationen aus den Bürgermeisterei-Rechnungen lediglich auszugsweise der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Mit den sieben frühen, hier erstmals vollständig edierten Burgermeistereÿ- Rechnungen der Klosterstadt Hornbach aus dem 16. und 17. Jahrhundert wird exemplarisch der kameralistische Aufbau der Rechnungsbücher offen gelegt.
Zusammen mit den bereits im Jahr 2002 zeilengetreu veröffentlichten Statt Hornbacher Bürgermeistereÿ-Rechnungen der Jahre 1688/89, 1698/99 und 1699/1700 gewähren die vorliegenden Burgermeister- bzw. Burgermeistereÿ-Rechnungen der Jahre 1575/76, 1582/83, 1625/26, 1648/49, 1652/53, 1662/63 und 1679/80 einen detaillierten Einblick in die Rechnungslegung einer Stadtverwaltung im Fürstentum Pfalz-Zweibrücken und in die Zeit vor, während und nach den Wirren des 30-jährigen Krieges."

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