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Ortsfamilienbuch Jockgrim erschienen

jockgrimOrtsfamilienbuch Jockgrim 1684-1909
von  Peter Distl
Hardcover, 780 Seiten, 5 cm dick, Format  Din A4
Ein Exemplar kann direkt bei uns bezogen werden.
Der Verkaufspreis beträgt 90 EUR, zzgl. 7,99 EUR Versandkosten.

Bei Interesse wenden Sie sich an unsere Bibliothek.

Am zweiten Vortragsabend 2014 der Familienforscher aus Worms und Umgebung am 22. Mai referierte Karin Holl über ihr im Entstehen befindliches Buch „Die Bewohner des Wohnturms in Guntersblum 1270 bis 1970“.

Sie hatte dafür als Quellen Bedbücher, Brandkataster, Einwohnerverzeichnisse sowie Nachlassprotokolle ausgewertet und konnte sich auf ihre bereits veröffentlichten Forschungen zur Geschichte von Guntersblum stützen.

Der Wohnturm – heute Bleichstr. 7, früher Alsheimer Gasse – war wahrscheinlich einst Teil einer Burg, die ein Adelsgeschlecht v. Guntersblumen errichtet hatte. Als dieses im Mannesstamm ausstarb, könnte ihr Besitz samt dem Turm an die Familie Wilch v. Alzey gelangt sein. Im Besitz dieser niederadligen Familie (ihr Wappen mit Fiedel sowie ihre Stammfolge siehe Karin Holls Aufsatz 2001 in „Pfälzisch-Rheinische Familienkunde“ Band 14, Heft 9, S. 421-426) befand sich der Wohnturm mindestens 150 Jahre bis ca. 1555. Bereits vor 1530 wurde der Gesamtbesitz aus nicht bekannten Gründen geteilt. Eine Hälfte erbte Margaretha Wilch v. Alzey, verheiratet mit Siegfried v. Oberstein, die andere Hälfte wurde an den Oppenheimer Bürger Simon Barth verkauft. Dieser ließ möglicherweise das Südfenster im zweiten Stockwerk des Wohnturms einfügen (Karin Holl: Guntersblumer Geschichte, Bd. 1, S. 86, 1997).

Weiterlesen: Besitzer des Wohnturms in Guntersblum

(Mehr in Til Schrecker, Agnesstr. 33, 67549 Worms

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mitteilung vom 19. März 2014



Unser erster Vortragsabend 2014 fand am 10.Februar mit 30 Zuhörern in Westhofen im Haus des Heimatvereins statt, dessen Vorsitzender Julius Orb uns freundlich begrüßte und bewirtete. Dr. Gerhard Stärk referierte die von ihm erforschte interessante Geschichte der Familie von Pfuhl (Phul), welche – van den Poele genannt – aus Flandern stammt, von dort als Calvinisten 1566 fliehen musste, zunächst nach Frankfurt am Main, dann nach Frankenthal (1568) und sich um 1600 in Westhofen niederließ. Fünf verwaiste und verarmte Brüder von Phul wanderten ab 1764 nach Pennsylvanien aus, wo sie wie einst ihre Ahnen in Flandern wohlhabend wurden. – Über den spannenden Vortrag berichtete Ulrike Schäfer in der „Wormser Zeitung“ vom 13. Februar. – Zwei Gäste, Georg Zimmermann aus Alzey und Klaus Nasterlack aus Hohen-Sülzen, baten darum, zu unseren Veranstaltungen wieder eingeladen zu werden.

Klaus Nasterlack veröffentlichte kürzlich in der „Pfälzisch-Rheinischen Familienkunde“ Bd. 17, Heft 12 einen Aufsatz über „Juden in Hohen-Sülzen“. – Das „Heimatbuch für Wachenheim an der Pfrimm“ von Pfarrer Johannes Würth, 1930 gedruckt, wurde von einer Arbeitsgruppe ergänzt und neu aufge-legt. – Auch das zehn Jahre alte Buch „Unser Hochheim“ wurde erweitert nachgedruckt.

Zur Erinnerung an unser langjähriges Mitglied Erika Kuchen geb. Fischer, die am 23. Januar 2014 im Alter von 88 Jahren starb, ließ ich auf die Homepage der Stadt Worms ihren Aufsatz über die Familie des Dalbergischen Jägers Ernst Ludwig Grauel, der 1761 das barocke Hochkreuz auf dem Friedhof in Worms-Herrnsheim stiftete, stellen.

Weiterlesen: Mitteilung vom 19.März 2014

Til Schrecker, Agnesstr. 33, D-67549 Worms

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mitteilung vom 2. Januar 2014



Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Freude und Erfolg bei Ihren genealogischen Forschungen.

Rückblickend danke ich Martin Fitting für seinen Vortrag am 8. Oktober über die zahlreichen Fittings in Rheinhessen und der Pfalz sowie Felix Zillien für seinen Bericht über diese Veranstaltung in der „Wormser Zeitung“.

Den Bericht über Dieter Lorenzens Vortrag im Frühjahr druckte die „Hessische Familienkunde“ in ihrer jüngsten Ausgabe Heft 3 / 2013 unter der Überschrift „Familienforschung Rausch-Gispert-Conrad in Hochheim“ ab.

Unser erster Vortragsabend 2014 findet am Montag, dem 10. Februar, ab 19.30 Uhr in Westhofen im Haus des Heimatvereins, Wormser Straße 3, statt. Dr. Gerhard Stärk spricht über „Emigration und Integration in der Westhofener Familie von Pfuhl (Phul) im 16. und 18. Jahrhundert. Ein Vergleich.“

Kurzfassung: Die Familie von Pfuhl floh im Verlauf der sozialen und religiösen Auseinandersetzungen Mitte des 16. Jahrhunderts in Flandern (Stichwort: „Bildersturm“) zunächst nach Frankfurt am Main, dann nach Frankenthal und ließ sich später in Westhofen nieder. Zwei Jahrhunderte später wanderte Wilhelm von Pfuhl nach Philadelphia aus. – Der Vortrag behandelt die familiären und politischen Rahmen-Bedingungen dieser Auswanderungs- und Ansiedlungsprozesse und fragt nach Lehren für unsere aktuelle Einwanderungsdiskussion.

Weiterlesen: Mitteilung vom 2. Januar 2014

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mitteilung vom 6. September 2013

Zum Vortrag von Dr. Oliver Zöller am 25. Juni über „Die ehemalige Reichsstadt Pfedders-heim im Spannungsfeld zwischen Reich und Kurpfalz“ kamen 22 Zuhörer. Felix Zillien las ergänzend einen Aufsatz von Albert Cappel aus dem „Paternusboten“ 1968 über „Die Pfed-dersheimer Stadtämter vor 300 Jahren“ vor. Zusätzlich verteilte ich Namenslisten von nieder-adligen und bürgerlichen Amtsträgern der damaligen Zeit sowie Stammfolgen der Ratsherren-familien Antz und Kehr.

Für Kopien und Porto wurden 30 Euro gespendet. Wolf-Dieter Egli danke ich für seinen Bericht, der in der „Wormser Zeitung“ veröffentlicht wurde.

 

Am 8.September um 16 Uhr hält Holger Diel in der Herrnsheimer Gottliebenkapelle einen Vortrag über Familie von Heyl.

Am 19. September kommen zwei amerikanische Ehepaare nach Worms, um die Orte aufzusuchen, wo einst ihre Vorfahren lebten. Doke Kiblinger will sich Rheindürkheim an-sehen und von Herbert Schambach den Damm zeigen lassen, den Ahn Jacob Küblinger 1742 zwischen Lampertheim und dem Wehrzollhaus errichtete, ehe er 1749 nach Pennsylvanien auswanderte. Paul Meltzer lässt sich von Felix Zillien durch Pfeddersheim führen, wo der Zimmermann Christoph Melzer 1774 Elisabeth Lattinger heiratete.

Vom 27.-29. September findet in Heidelberg, Wieblinger Weg 7-15, der 65. Deutsche Genealogentag statt. Ich fahre am Samstag hin. Wer will sich ebenfalls dort Ausstellungen ansehen und Vorträge anhören ? Das Programm finden Sie bei www.dagv.org

Ebenfalls im Internet bei www.persona66.com/en die Empfehlung, den Familienstammbaum mit Kurzbiographien und Fotos anzureichern.

Unsere nächste eigene Veranstaltung findet am Dienstag, dem 8. Oktober ab 19 Uhr im „Pfeddersheimer Hof“ an der B 47 statt. Martin Fitting hält einen Vortrag über „Die Familie Fitting in Rheinhessen und der Pfalz“.

 

Weiterlesen: Mitteilung vom 6. September 2013