Pfälzisch-Rheinische Familienkunde e. V.

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Wormser Nachrichten vom 8. Mai 2013

 

Til Schrecker, Agnesstr. 33, D-67549 Worms

Fon: 06241-76854 Fax: 06241-507557 E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mitteilung vom 8. Mai 2013

 

Mein erster Dank gilt Herrn Dieter Lorenzen in Hermeskeil, der am 11. April die Ergebnisse seiner Forschungen über die Hochheimer Familien Gispert, Konrad und Rausch vortrug.

Die „Wormser Zeitung“ veröffentlichte am 18. April einen Bericht über die verwandtschaft-

lichen Zusammenhänge dieser drei Familien unter der Schlagzeile „Lebenswege unter der Lupe“.

Edmund Ritscher bereicherte den Abend durch Vorzeigen seiner musterhaften Stammfolge und seiner Veröffentlichungen.

 

Bei der Versammlung der pfälzischen Familienforscher in Ludwigshafen am 20. April nutzte ich deren empfehlenswertes Archiv und erhielt einige Exemplare des neusten Heftes der „Pfälzisch-Rheinischen Familienkunde“, welches sich in drei Artikeln auf Worms bezieht.

 

Nach der Mitgliederversammlung des Wormser Altertumsvereins am 26. April, bei der ich als Sprecher der Familienforscher in den Vorstand wiedergewählt wurde, hielt Dr. Busso Diekamp einen Vortrag über John Tyndales englische Übersetzung des Neuen Testaments, 1526 in Worms von Peter Schöffer d. J. gedruckt. Die Druckwerkstatt befand sich im Hause des Schultheißen Dr. jur. Balthasar Meiel, der aus einer alteingesessenen Wormser Familie stammte, die bereits im 15. Jh. einige Ratsherren und Bürgermeister gestellt hatte, (Siehe

Karl Heinz Armknecht, Die Eulenburg, in „Der Wormsgau“, Bd. 7, 1965/66, S. 64f)

 

Über den Vater des Druckers, Peter Schöffer d. Ä. (um 1425-1504) aus Gernsheim, Mit-arbeiter Gutenbergs in Mainz, hält Mario Derra am Donnerstag, dem 16. Mai, ab 19.30 Uhr in der Wormser Stadtbibliothek am Marktplatz den Vortrag „ ... ein Denkmal für den Meister der Form“.

 

Unsere nächste eigene Veranstaltung findet am Dienstag, dem 25. Juni, ab 20 Uhr im „Pfeddersheimer Hof“ an der B 47 statt. Dr. Oliver Zöller referiert über „Die ehemalige Reichsstadt Pfeddersheim im Spannungsfeld zwischen Reich und Kurpfalz“. Ergänzend werden die Aufgaben der neuen bürgerlichen Führungsschicht am Beispiel der Pfedders-

heimer Stadtämter im Jahr1668 erläutert und Namenslisten von Amtsträgern gezeigt.

 

Vorschau auf überregionale Familienforschertreffen im Herbst:

27.-29. September Deutscher Genealogentag in Heidelberg

13. Oktober Genealogentag in Saarlouis (11-18 Uhr im Landratsamt)

16. November Arbeitstagung der pfälzischen Familienforscher in Kaiserslautern

 

Ahnen für Frau Kerstin Hauptmann nannten mir freundlicherweise

Dieter Kober (Mappes und Witt in Dirmstein) und

Wolfgang Hasch (Hasch in Bobenheim-Roxheim).

 

Für eine Anfrage aus Amerika erhielt ich von Werner Kropp Informationen über Johann Martin Engeldrum, * Flonheim 6.01.1808, 1831-1879 Lehrer in Heppenheim a.d.Wiese.

 

 

 

Gesucht werden noch die Eltern von Johanna Marie Hedderich, * Kriegsheim 18.12.1863, zur Ergänzung der Ahnenliste von August Ermarth. Ihre Vorfahren könnten die Müller der Kriegsheimer Rüstermühle Georg Hederich, * Kriegsheim 1795, + das. 27.7.1836,

und dessen Vater Philipp Hederich, * Pfeddersheim 1768, gewesen sein, die mir Ruth Hetterich mitteilte.

 

Dr. Helmut Schmahl erstellt zur Zeit eine Ortsgeschichte von Eppelsheim.

 

Namenskarteien von zahlreichen Orten im Bereich Starkenburg wurden von der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung digitalisiert. Mitglieder können die Benutzung bei Herrn Bauch (E-mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) beantragen.

 

Ergänzungen meines Archivs verdanke ich

Otto Böcher (Beitrag über Otto Hupp im Künstlerlexikon des De Gruyter Verlags,

Aufsatz über das Giebelkreuz in Köngernheim an der Selz),

Edmund Ritscher (Hefte über Namensträger Ritscher, Mennoniten, Ibersheim),

Felix Zillien (zwei Aufsätze über die Pfeddersheimer Bauernschlacht 1525,

Aufsatz von Albert Cappel „Die Pfeddersheimer Stadtämter vor 300 Jahren“),

Waltraud Pallasch (Informationsblatt Nr. 81 der Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für FF),

Doris Scheller beim Bücherbasar der Wormser Stadtbibliothek

(Friedrich Illert: Geschichte der Wormser Brauereien,

Karin Holl: Guntersblum, vom leiningischen Dorf zur Residenz)

 

„Hiwwe wie Driwwe“, die Halbjahresschrift der Deutsch-Pennsylvanischen Gesellschaft,

habe ich nach Wechsel des Versands in die USA abbestellt.

 

 

Mit freundlichen Grüßen Til Schrecker

Digitalisierung-2

Digitalisierung von Unterlagen unserer Mitglieder Teil-2.

Die Familie Day, Dai …

Ein Schnellhefter aus dem Nachlaß Raimer wurde digitalisiert und indexiert.

Die Unterlagen der Day-Forschung erlebten letztes Jahr eine Renaissance, nachdem der Forscher Peter Day auf der Pfalz-emailliste des öfteren nach Mitgliedern der Familie Day nachgefragt hatte. Auf Umwegen erfuhr er von der Existenz dieses Schnellhefters und besuchte uns nach vorheriger Anmeldung in der Bibliothek, um mehr über seinen Inhalt zu erfahren. Schon die ersten Seite ließ sein Forscherherz schneller schlagen und er wollte schon den ganzen Hefter zum besseren Studium mit nach Hause nehmen.

Wir einigten uns, dass wir die Unterlagen digitalisieren und er dann die Indexierung übernimmt.

 

Danach war erstmals ein Jahr Ruhe . Vor kurzem brachte er dann eine Liste aller Namen und Orte mit Zeitangaben, die er mühsam aus der Zettelsammlung herausgezogen hatte. 80% der Namen hatte er schon vorher zusammengetragen und seine Sammlung um die neuen um 20% erweitert.

Die Indexierung mit Bemerkungen sind am Ende der PDF-Datei angehängt.

Diese Digitalisierung ist ein gutes Beispiel, wie aus einer Zettelsammlung (auf dem Bild waren auf einer DIN A4 Seite 6 Zettel aufgeklebt ) ein überschaubares, maschinendurchsuchbares Dokument wird. Natürlich ist nur die Indexierung maschinenlesbar, aber über die Treffer mit Seitenzahl aus dem Suchvorgang lässt sich schnell die dazugehörige Seite ermitteln.

MusterDigitalisat (Das Beispiel ist als DJVU-Datei abgespeichert; zum Ansehen muß ein DJVU-Plugin im Browser installiert sein oder der DjVuViewer, oder in Irfanview muß beim Installieren das DJVU Plugin angekreuzt sein)

Das Beispiel ist extrem komprimiert und deshalb nicht optimal lesbar. Die Original-PDF-Datei ist sehr gut lesbar.

 

Im Nachgang der Anfrage konnten Herrn Day noch weitere von Herrn Wittmer neue gefundene Day's übermittelt werden.

Digitalisierung-1

Digitalisierung von Unterlagen unserer Mitglieder Teil-1.

 

In unserem Archiv lagern meterweise Aktenordner, gefüllt mit Forschungsergebnissen und Unterlagen unsere Mitglieder, die nur sehr grob signiert und in unseren Katalog aufgenommen sind. Es sind ungehobene Schätze, die nach und nach den Mitgliedern leichter zugänglich gemacht werden. Zu diesem Prozess gehört auch, dass diese Unterlagen digitalisiert werden. In einem früheren Workshop wurde die Vorgehensweise der Digitalisierung den Mitgliedern vorgeführt, hat jedoch manchen mehr verwirrt als zum Verständnis beigetragen .

 

Anstoß zu diesem Projekt kam ausgerechnet von einem Nichtmitglied, das seine Forschungsergebnisse und Unterlagen an ein Archiv abgeben wollte und über einige Umwege mit seinem Wunsch bei uns gelandet war.

Frau Maria Bißbort sammelte mit ihrem Mann nicht nur Familienunterlagen, sondern auch zeitgeschichtliche Zeitungsausschnitte, Druckschriften, Meldungen, eigene Erfahrungen, einfach alles, was ihnen Spaß machte und die Familie betraf.

All dies wurde in zwei prall gefüllten Aktenordnern gehortet und dann uns zur Bearbeitung übergeben. Da sie trotz ihres hohen Alters, weit jenseits der 80, trotz ihres Wunsches der Übergabe sehr an ihren Unterlagen hing, machten wir ihr den Vorschlag, die Unterlagen zu digitalisieren und sie dann wieder zurückzugeben. Den Vorschlag nahm sie dankend an.

Die Zusicherung der Digitalisieren war etwas sorglos gegeben. Als wir die Unterlagen sichteten, erwies sich die Sammlung als einen Haufen von Zetteln, die auf DIN A4 Blättern aufgeklebt waren, und anfangs unsortiert wirkten. Doch nach ein paar Wochen konnten wir die Unterlagen zusammen mit zwei CD's wieder zurückgeben .

Alle Blätter waren digitalisiert, mit Seitenzahlen versehen und es war eine Art Index erstellt worden. Zusätzlich entstand eine Liste aller Familiennamen, die in der Familiensammlung vorkamen.

Die Listen sind angehängt, die PDF-Datei wurde gekürzt, da sie sonst zu groß ist. Aber sie gibt einen guten Überblick, was gemacht wurde.

Zugegeben, das erste große Projekt ist nicht optimal gelungen. Aber man lernt dazu. Unter der Signatur II-B-95.1 ist das Dokument in unserem Katalog zu finden.

 

Weiterlesen: Digitalisierung-1

Familie Röß

Stammfolge der Herrnsheimer Familie Röß

- aus Odernheim stammend -

in den frühen kath. Kirchenbüchern von Herrnsheim mundartlich Rees geschrieben

 

Weiterlesen: Familie Röß

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